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ohne Führerschein

Kommunale Informations- und Beratungsstelle

Der Landkreis Mainz-Bingen hat mit Beginn des Jahres 2017 bei der Kreisverwaltung eine „Kommunale Informations- und Beratungsstelle zur Vorbereitung einer MPU“ eingerichtet. Sie steht mit kostenfreien Informations- und Erstgesprächen allen Betroffenen, Angehörigen und Bezugspersonen zur Verfügung.

Bei dem Informations- und Beratungsangebot des Landkreises handelt es sich um eine freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe, die dem Wohl der Bürger dient. Zwei voneinander zu trennenden Ansprüchen – nämlich der ordnungsbehördlichen Verpflichtung zur maximalen Verkehrssicherheit einerseits und der Unterstützung Betroffener zur Rehabilitation andererseits- soll so effektiv wie möglich Rechnung getragen werden.

Für eine umfassendere Beratung  und längerfristige Begleitung zur Vorbereitung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) wird der Beratungsumfang im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung festgelegt. Über die Festsetzung und Erhebung eines privatrechtlichen Entgeltes soll der Verwaltungsmehraufwand zumindest teilweise ausgeglichen werden. Die Höhe des Entgeltes ist gestaffelt und richtet sich nach der Leistungsfähigkeit Betroffener. Eine Betreuung nach Wiedererlangung der Fahrerlaubnis zur Stabilisierung und Rückfallprophylaxe ist ebenfalls kostenfrei. 

Das Unterstützungsangebot des Landkreises ergänzt bereits bestehende Angebote privatwirtschaftlich tätiger Personen und Organisationen, die selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung stehen. Betroffene alleine entscheiden, wen sie in Anspruch nehmen möchten.

Kontakt

Wichtige Adressen (Auswahl):

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Wissenswertes mit vielen Rechtsgrundlagen, Informationen und
Adressen (u.a. auch Träger anerkannter Gutachtenstellen zur Fahreignungsprüfung):
www.bast.de/Verhalten und Sicherheit/Fachthemen/MPU-Informationen;
Brüderstraße 53
51427 Bergisch Gladbach

Kraftfahrt- Bundesamt
Fördestraße 16
24944 Flensburg

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Friedrich-Ebert-Ring 14-20
56068 Koblenz

Zulassungsstelle Bingen:

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein

Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98

Zulassungsstelle Oppenheim

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Sant'Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim

Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89

Bezirksärztekammer Rheinhessenwww.aerztekammer-mainz.de (Ärzte – Informationen – Kontaktadressen) Verkehrsmediziner in der Region

Bundesverband der Psychologen – Sektion Verkehrspsychologie  www.bdp-verkehr.de: Psychologen mit Qualifikation der Verkehrspsychologie

Suchtberatungsstellen im Landkreis: www.mainz-bingen.de

Kontakt

Erstmalige Erteilung und Erweiterung einer Fahrerlaubnis

Bei Beantragung der Klassen A, A1, B, BE, AM, L und T werden benötigt

  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Angabe einer Fahrschule zur Ablegung der Fahrerlaubnisprüfung
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Ausbildung in "Erste Hilfe" (gilt nur bei einer erstmaligen Erteilung einer Fahrerlaubnis)

Klassen C1, C1E, C, CE:

  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Angabe einer Fahrschule zur Ablegung der Fahrerlaubnisprüfung
  • Nachweis über die Ausbildung in “Erste Hilfe”
  • Augenärztliches Zeugnis oder Gutachten nach dem amtlichen Muster (Anlage 6 FeV)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung gemäß § 11 Abs.9 FeV i.V.m. Anlage 5

Klassen D1, D1E, D und DE

  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Angabe einer Fahrschule zur Ablegung der Fahrerlaubnisprüfung
  • Nachweis über die Ausbildung in “Erste Hilfe”
  • Augenärztliches Zeugnis oder Gutachten nach dem amtlichen Muster (Anlage 6 FeV)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung gemäß § 11 Abs.9 FeV i.V.m. Anlage 5
  • Testpsychologisches Gutachten gem. § 11 Abs. 9 FeV i.V. m. Anlage 5 Nr. 2
  • Beantragung eines Führungszeugnisses für Behörden bei Ihrer Meldebehörde. Das Führungszeugnis wird dann direkt zu uns gesandt.

Der Antrag sollte rechtzeitig vor Erreichen des Mindestalters gestellt werden.

Die theoretische Prüfung muss vor Beginn der praktischen Prüfung bestanden sein. Sie darf frühestens 3 Monate, die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters abgenommen werden.

Sind alle Voraussetzungen zum Erwerb des Führerscheins erfüllt, eine rechtzeitige Herstellung des Kartenführerscheins durch die Bundesdruckerei jedoch nicht möglich gewesen, wird von der Führerscheinstelle eine befristete Prüfungsbescheinigung ausgestellt, die jedoch ausschließlich zum Führen eines Kraftfahrzeuges innerhalbder Bundesrepublik Deutschland berechtigt. Bei Mehrfachprüfung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung einer kostenpflichtigen Prüfungsbescheinigung zu beantragen.

Bei erstmaliger Erteilung einer Fahrerlaubnis wird diese grundsätzlich für 2 Jahre auf Probe erteilt. Ausgenommen von der Probezeit sind die Fahrerlaubnisklassen AM, L und T.

Neuerteilung einer Fahrerlaubnis

Nach Entziehung der Fahrerlaubnis sollte circa 10 Wochen vor Ablauf der vom Gericht festgesetzten Sperrfrist bei der Führerscheinstelle ein formeller Antrag gestellt werden.

Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen:

Bei Beantragung der Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L oder T

  • Beantragung eines Führungszeugnisses für Behörden bei Ihrer Meldebehörde. Das Führungszeugnis wird dann direkt zu uns gesandt.
  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis über die Ausbildung in “Erste Hilfe”

Klassen C1, C1E, C, CE D1, D1E, D und DE

  • Beantragung eines Führungszeugnisses für Behörden bei Ihrer Meldebehörde. Das Führungszeugnis wird dann direkt zu uns gesandt.
  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Nachweis in “Erste Hilfe”
  • Augenärztliches Zeugnis oder Gutachten nach dem amtlichen Muster (Anlage 6 FeV)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung gemäß § 11 Abs.9 FeV i.V.m. Anlage 5
  • Gilt nur für die D-Klassen: evtl. Testpsychologisches Gutachten gem. § 11 Abs. 9 FeV i.V. m. Anlage 5 Nr. 2

Sonstige evtl. vorzulegende Unterlagen (ist abhängig von dem Sachverhalt)

  • Bescheinigung über “Aufbauseminare” / “besondere Aufbauseminare”
  • Zustimmungserklärung zur Aktenabgabe an eine von Ihnen anzugebende Begutachtungsstelle zur Fahreignung, wenn im Rahmen des Neuerteilungsverfahrens ein medizinisch-psychologisches Gutachten erforderlich ist.

Ein medizinisch-psychologisches Gutachten (MPU) ist grundsätzlich erforderlich bei einem wiederholten Entzug der Fahrerlaubnis. Bereits bei einem erstmaligen Entzug wegen Betäubungsmitteln oder wegen einer Trunkenheitsfahrt mit einer BAK von 1,6 o/oo oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr wird ein medizinisch-psychologisches Gutachten gefordert. Zur Aufarbeitung einer evtl. vorliegenden Alkohol- und/oder einer Drogenproblematik sollte man sich frühzeitig mit einer Vorbereitungsstelle in Verbindung setzen. Zudem bieten viele medizinisch-psychologische Begutachtungsstellen kostenlose Informationsabende an. Dabei geht es darum, Ihnen das Verfahren und den Ablauf einer medizinisch-psychologischen Begutachtung (MPU) näher zu bringen.

Kontakt Führerscheinstelle Bingen

  • Frau Kurz

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715222
    E-Mail schreiben
  • Herr Schneider

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715221
    E-Mail schreiben

Kontakt Führerscheinstelle Oppenheim

  • Herr Keller

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035280
    E-Mail schreiben
  • Herr Stampp

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035281
    E-Mail schreiben

Aufbauseminare Punktesystem

Zum 01. Mai 2014 wurde aus dem Verkehrszentralregister das Fahreignungsregister mit dem Fahreignungsbewertungssystem. Dort werden jetzt nur noch  Zuwiderhandlungen eingetragen, welche Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben (1-3 Punkte statt bisher 1-7 Punkte).

Das neue Punktesystem ist folgendermaßen gestaffelt:

Vormerkung (1-3 Punkte)

  • Der Betroffene wird für die Bewertung seiner Fahreignung vorgemerkt.
  • Weitere Maßnahmen oder eine Benachrichtigung gibt es nicht.

Ermahnung (4-5 Punkte)

  • Der Betroffene erhält eine gebührenpflichtige Ermahnung und den Hinweis, durch die freiwillige Teilnahme an einem Fahreignungsseminar 1 Punkt abbauen zu können.

Verwarnung (6-7 Punkte)

  • Der Betroffene erhält eine gebührenpflichtige Verwarnung.
  • Punkte können durch die die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar nicht mehr abgebaut werden.
  • Pflichtseminare gibt es nicht mehr.

Entzug der Fahrerlaubnis (ab 8 Punkten)

Punktetacho

Weiter Informationen gibt es auf der Seite des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Kontakt Führerscheinstelle Bingen

  • Frau Luth

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715223
    E-Mail schreiben
  • Frau Kurz

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715222
    E-Mail schreiben

Kontakt Führerscheinstelle Oppenheim

  • Frau Stampp

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035281
    E-Mail schreiben

Begleitetes Fahren ab 17

Die Antragstellung ist frühestens 6 Monate vor Erreichen des Mindestalters möglich.

Dazu werden folgende Unterlagen benötigt:

Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis

  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Sehtest
  • Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Personalausweis des Antragstellers
  • Persönliche Vorsprache zwecks Abgabe einer Unterschrift

Formular „Antrag auf Teilnahme am Modell „Begleitetes Fahren ab 17“"

  • Angabe aller Begleitpersonen
  • Unterschrift des Antragstellers
  • Unterschrift beider gesetzlicher Vertreter
  • (Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt, ist darüber ein Nachweis in Kopie beizufügen)
  • Kopie der Personalausweise der gesetzlichen Vertreter

Formular „Anlage zum Antrag auf Teilnahme am Modell „Begleitetes Fahren ab 17" (Angaben und Erklärungen der Begleitperson)"

  • je Begleitperson ein Formular
  • Unterschrift der Begleitperson
  • Kopie des Führerscheines der Begleitperson
  • Kopie des Personalausweises der Begleitperson
    (Bei Begleitpersonen, die nur eine Kopie des Reisepasses vorlegen können und nicht im Landkreis Mainz-Bingen wohnhaft sind, benötigen wir zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung)

Gebühren

  • Antrag inkl. einer Begleitperson 59,40 €
  • Jede weitere Begleitperson 8,30 €

Kontakt Führerscheinstelle Bingen

  • Frau Lebert

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715241
    E-Mail schreiben
  • Frau Rexroth

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715242
    E-Mail schreiben

Kontakt Führerscheinstelle Oppenheim

  • Frau Blum-Gukenbiehl

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035282
    E-Mail schreiben

Vordrucke

Ersatzführerschein

Um einen Ersatzführerschein zu erhalten, ist ein formeller Antrag direkt bei der Führerscheinstelle zu stellen. Im Falle des Verlustes bedarf es einer eidesstattlichen Erklärung. Bei einem Diebstahl ist die Diebstahlsanzeige vorzulegen. Sofern der Führerschein nicht im Landkreis Mainz-Bingen ausgestellt wurde, ist eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde erforderlich.

Weiterhin benötigen Sie:

  • Neues Lichtbild ohne Kopfbedeckung in der Größe 35x45 mm
  • Gültige Ausweispapiere (Personalausweis oder Reisepass)
  • Ausländische Mitbürger benötigen einen Pass

Fahrerlaubnis auf Probe

Verkehrsverstöße innerhalb der Probezeit

Bei erstmaliger Erteilung einer Fahrerlaubnis wird diese grundsätzlich für 2 Jahre auf Probe erteilt. Ausgenommen von der Probezeit sind die Fahrerlaubnisklassen AM, L und T.

Bei einer schwerwiegenden oder zwei weniger schwerwiegenden Zuwiderhandlungen innerhalb der Probezeit ist die Teilnahme an einem Aufbauseminar anzuordnen. Mit dieser Anordnung verlängert sich die Probezeit von 2 auf 4 Jahre. Die Fahrschulen, die solche Seminare als nächste in unserem Zuständigkeitsbereich anbieten, werden mit der Anordnung mit Terminangabe von der Führerscheinstelle mitgeteilt. In Fällen mit Alkohol, Betäubungsmitteln oder sonstigen berauschenden Mitteln ist die Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar anzuordnen. Diese Kurse werden von anerkannten Verkehrspsychologen durchgeführt. Entsprechende Stellen werden mit der Anordnung mitgeteilt.

Werden nach der Anordnung nochmals eine schwerwiegende oder zwei weniger schwerwiegende Zuwiderhandlungen innerhalb der Probezeit begangen, erfolgt eine schriftliche Verwarnung und ein Hinweis auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Bei entsprechenden weiteren Verkehrszuwiderhandlungen erfolgt die Entziehung der Fahrerlaubnis

Kommunale Informations- und Beratungsstelle zur Vorbereitung einer MPU

Kontakt Führerscheinstelle Bingen

  • Frau Luth

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715223
    E-Mail schreiben
  • Frau Kurz

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715222
    E-Mail schreiben

Kontakt Führerscheinstelle Oppenheim

  • Frau Stampp

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035281
    E-Mail schreiben

Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Erteilung und Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Mit diesen Informationen wollen wir Ihnen einen Überblick verschaffen, was alles bei der Antragstellung von Ihnen zu beachten ist.

Antragsverfahren

Bei Taxi, Mietwagen und PKW im Linienverkehr (Mindestalter 21 Jahre, EU-Kartenführerschein, Vorbesitz Kl. B -  2 Jahre!)

  • Die Daten im Antrag sind vom Einwohnermeldeamt oder der Fahrerlaubnisbehörde bestätigen zu lassen (Gebühr 5,10 €)
  • Führungszeugnis (für Behörde) beim Einwohnermeldeamt beantragen (Gebühr 13,-- € )
  • Augenärztliches Zeugnis/Gutachten
  • Ärztliche Untersuchung gem. § 48 Abs. 4 Nr. 3 FeV i. V. m. Anlage 5 Nr. 1
  • Testpsychologisches Gutachten gem. § 48 Abs. 4 Nr. 3 FeV i. V. m. Anlage 5 Nr. 2
  • ggfls. Nachweis der charakterlichen Eignung im Rahmen eines med.-psych. Gutachtens gem. § 48 Abs. 4 Nr. 2 FeV (Zustimmungserklärung zur Aktenübersendung an ein med.-psych. Institut Ihrer Wahl)
  • Gebühr für die Erteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung: 37,50 €

Bei Taxen:

Ortskenntnisprüfung anhand von Fragebögen für das Gebiet in dem Beförderungspflicht besteht.
Teil A: Öffentliche Gebäude, Hotels und Gaststätten
Teil B: Fahrstrecken von und zum Bahnhof
Teil C: Straßennamen nach Ziffern im Stadtplan benennen
Gebühr für die Ortskenntnisprüfung: 31 €

Bei Krankenkraftwagen (Mindestalter 19 Jahre, EU-Kartenführerschein, Vorbesitz Kl. B - 1 Jahr)

  • Antragsverfahren wie unter Punkt A
  • Vorlage einer Erste-Hilfe-Bescheinigung

Hinweis:

Zur Erteilung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung muss ein EU-Kartenführerschein vorliegen. Sollte dies nicht der Fall sein muss der alte Führerschein, auch bei einer Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, umgetauscht werden.
Gebühr für die Umstellung 24 €

Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird für die Dauer von nicht mehr als fünf Jahren erteilt und kann nur vor Ablauf der Gültigkeitsdauer verlängert werden.

Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer ist einer Verlängerung nicht mehr möglich. Es ist dann wieder ein Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung zu stellen mit der Folge, dass u.a. eine med.-psych. Untersuchung notwendig wird.

Stellen Sie deshalb rechtzeitig (ca. 8 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit) einen Antrag auf Verlängerung.

Verlängerung:

  • Die Daten im Antrag sind vom Einwohnermeldeamt oder der Fahrerlaubnisbehörde bestätigen zu lassen (Gebühr 5,10 €).
  • Führungszeugnis (für Behörde) beim Einwohnermeldeamt beantragen (Gebühr 13,-- €).
  • Augenärztliches Gutachten
  • Ärztliche Untersuchung gem. § 48 Abs. 4 Nr. 3 FeV i. V. m. Anlage 5 Nr. 1
  • Ab dem 60. Lebensjahr: Testpsychologisches Gutachten gem. § 48 Abs. 4 Nr. 3 FeV i. V. m. Anlage 5 Nr. 2
  • ggfls. Nachweis der charakterlichen Eignung im Rahmen eines med.-psych. Gutachtens gem. § 48 Abs. 4 Nr. 2 FeV (Zustimmungserklärung zur Aktenübersendung an ein med.-psych. Institut Ihrer Wahl)
  • Gebühr für die Verlängerung der Fahrerlaubnis: 32,90 €

MPU

Wichtige Adressen (Auswahl):

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Wissenswertes mit vielen Rechtsgrundlagen, Informationen und
Adressen (u.a. auch Träger anerkannter Gutachtenstellen zur Fahreignungsprüfung):
www.bast.de/Verhalten und Sicherheit/Fachthemen/MPU-Informationen;
Brüderstraße 53
51427 Bergisch Gladbach

Kraftfahrt-Bundesamt
Fördestraße 16
24944 Flensburg

Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz

Landesbetrieb Mobilität
Rheinland-Pfalz
Friedrich-Ebert-Ring 14-20
56068 Koblenz

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim
www.mainz-bingen.de./ Führerscheinwesen: anerkannte Träger für Schulungsmaßnahmen, Begutachtungsstellen zur Prüfung der Fahreignung, regionale Verkehrspsychologen (nicht abschließend);

Zulassungsstelle Bingen:
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein
Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98
Öffnungszeiten:  Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 07:30 bis 12:00 Uhr
Mittwoch 7.30- 19.30 Uhr

Zulassungsstelle Oppenheim
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Sant'Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim
Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89
Öffnungszeiten:
Montag: 07:30 bis 19:30 Uhr
Dienstag bis Freitag: 07:30 bis 12.00 Uhr

Bezirksärztekammer Rheinhessen:  www.aerztekammer-mainz.de
(Ärzte – Informationen – Kontaktadressen) Verkehrsmediziner in der Region

Bundesverband der Psychologen – Sektion Verkehrspsychologie  www.bdp-verkehr.de: Psychologen mit Qualifikation der Verkehrspsychologie

Suchtberatungsstellen im Landkreis: www.mainz-bingen.de

Kontakt Führerscheinstelle Bingen

  • Herr Schneider

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715221
    E-Mail schreiben
  • Frau Kurz

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06721/91715222
    E-Mail schreiben

Kontakt Führerscheinstelle Oppenheim

  • Herr Keller

    Straßenverkehr / Kfz-Zulassung
    Führerschein- / Zulassungswesen
    06133/94035280
    E-Mail schreiben

Eignungsuntersuchung

Bewerber und Inhaber von Fahrerlaubnisklassen der Klassen C, C1, D, D1 und der zugehörigen Anhängerklassen E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung sind verpflichtet folgende Eignungsuntersuchungen durchzuführen:

bisherige Klasse neue Klasse befristet
drei C1, C1E bis Ende des 50. Lebens-jahres, dann auf 5 Jahre*
zwei C, CE auf 5 Jahre
drei und Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung mit Kraftomnibussen D1, D1E auf 5 Jahre
zwei und Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung mit Kraftomnibussen D, DE auf 5 Jahre
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (mit Taxen, Mietwagen, Krankenkraftwagen; bei Ausflugsfahrten, Ferienzielreisen und Linienverkehr mit PKW)
auf 5 Jahre

* Gilt nur bei Ersterwerb ab 01.01.1999. Bei Umschreibung von vor diesem Tag erworbenen Führerscheinen erfolgt eine unbefristete Erteilung. Die ärztliche und augenärztliche Untersuchung entfallen.

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
krsvrwltngmnz-bngnd

Erste Anlaufstelle ist das Bürgerbüro. Es ist montags bis mittwochs durchgehend von 7 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 06132/787-0 erreichbar.

Öffnungszeiten

Bürgerbüro

Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr 

Sprechzeiten Allgemeine Verwaltung:

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
Montag bis Mittwoch von 14 bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Bauverwaltung,  Bauaufsicht,  Bauförderung:

Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung.

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Kontakt

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
prssmnz-bngnd

Die erste Anlaufstelle und Ansprechpartner/in für Medien und Presse sind

Bardo Faust, Pressesprecher
Tel. 0 61 32 / 7 87-1012

Kilian Grau
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 15

Julia Isermenger
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 14

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein
Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98 

Sprechzeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Mittwoch von 7.30 bis 19.30 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06721/9171 - 5229

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

St.-Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim
Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89 

Sprechzeiten

Montag von 07.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Freitag von 07.30 bis 12 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06133/9403–5265

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kontakt

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 6 93 33-0
Fax 0 61 31 / 6 93 33-40 98

Sprechzeiten

Allgemein: Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr

Belehrungen gem. §43 IfSG:
Dienstag 11 Uhr, Donnerstag 11 und 16.30 Uhr
vorherige Anmeldung, persönlich oder per E-Mail, ist erforderlich
weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06131/69333-0

HIV-Beratung und -Test:
Montag von 12.30 bis 14 Uhr
Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr oder nach Terminvereinbarung

Impfsprechstunde:
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr
Ohne Terminvereinbarung

Kreuzhof Nieder-Olm

Kontakt

Besuchsadresse: Kreuzhof 1
55268 Nieder-Olm

Postadresse: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Jobcenter

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
„Neue Ingelheimer Mitte“
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim

06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Montag bis Mittwoch von 14 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sprechtag im Beratungszentrum in Oppenheim, Postplatz 1: dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15:30 Uhr. Anmeldungen unter 06132/787-6300

Bankverbindung

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (außer Jobcenter)

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 300 003 50
Bankleitzahl: 560 501 80
IBAN: DE23 5605 0180 0030 0003 50
BIC (SWIFT Code): MALADE51KRE

oder

Sparkasse Mainz
Konto-Nr.: 100 011 154
Bankleitzahl: 550 501 20
IBAN: DE45 5505 0120 0100 0111 54
BIC (SWIFT Code): MALADE51MNZ

Jobcenter Mainz-Bingen

Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ:  560 501 80
Konto-Nr.: 170 591 06
IBAN: DE17 5605 0180 0017 0591 06
BIC: MALADE51KRE

Ihre Behördennummer 115

Mainz-Bingen beteiligt sich an der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115.

De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

krsvrwltngmnz-bngnd-mld

Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Signatur

Für eine formgebundene elektronische Kommunikation (hier ist Ihre eigenhändige Unterschrift gesetzlich vorgeschrieben) müssen Sie Ihr Dokument mit einer sogenannten qualifizierten elektronischen Signatur gemäß den Vorschiften des Vertrauensdienstegesetzes (VDG) versehen.

Leider kann die Kreisverwaltung Mainz-Bingen aus technischen und organisatorischen Gründen zurzeit noch keine elektronischen Signaturen auf Echtheit und Gültigkeit prüfen. Dies hat zur Folge, dass Sie Dokumente, die einem Schriftformerfordernis unterliegen, nicht in elektronischer Form übersenden können. Wir bitten Sie deshalb, in diesen Fällen bis auf weiteres auf die papiergebundene Kommunikation auszuweichen.

Diese Hinweise gelten nur für die Kommunikation mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und nicht für Verweise auf Angebote von Dritten.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Anliegen auf elektronischem Wege zulässig ist, setzen Sie sich bitte vorher mit der/dem zuständigen Sachbearbeiter/in in Ihrer Angelegenheit in Verbindung, die/der Ihnen gerne weiterhilft.