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Aufenthaltstitel

Aufenthaltstitel sind Genehmigungen, die zu einem Aufenthalt in Deutschland berechtigen. Jeder Aufenthaltstitel wird für einen bestimmten Aufenthaltszweck erteilt.

Alle genannten Aufenthaltstitel, ausgenommen das Visum, werden von der Ausländerbehörde erteilt.

Achtung: Ein abgelaufener Aufenthaltstitel kann grundsätzlich nicht verlängert werden und berechtigt nicht mehr zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit!

Die Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln sind an rechtliche Voraussetzungen geknüpft, die Ihre aufenthaltsrechtlichen Rechte und Pflichten bestimmen. So dürfen Sie beispielsweise mit einer Aufenthaltserlaubnis nur dann erwerbstätig sein, wenn es ausdrücklich erlaubt ist.

In manchen Fällen benötigen wir für unsere Entscheidung Stellungnahmen weiterer Behörden.

Je nach Fallgestaltung sind die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstitel gebührenpflichtig oder es besteht eine Gebührenbefreiung.

Zur Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels nutzen Sie bitte die hier hinterlegten Antragsformulare.

Elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)

Alle Aufenthaltstitel, mit Ausnahme des Visums, werden seit September 2011 als elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) ausgestellt. Dies ist ein elektronisches Dokument im Scheckkartenformat mit biometrischen Daten und besonderen Sicherheitsmerkmalen. Die Karten sind für maximal 10 Jahre gültig. Der eAT enthält einen Chip, auf dem neben Ihren Fingerabdrücken und einem biometrischen Lichtbild auch Ihre Unterschrift und Adresse gespeichert sind.

Um die Fingerabdrücke einzuscannen, muss jeder Antragssteller persönlich bei der Ausländerbehörde erscheinen.  Dies gilt auch für Ihre Kinder ab dem 6. Lebensjahr.  Da die elektronischen Aufenthaltstitel bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt werden, kann es mehrere Wochen dauern, bis Sie Ihren eAT erhalten. Wir informieren Sie, sobald Ihr eAT für Sie zur Abholung bereitliegt!

Studium / Ausbildung

Staatsangehörige eines Nicht-EU- oder Nicht-EWR-Staates, benötigen für eine Ausbildung in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungszwecken.

Dieser Aufenthaltstitel wird insbesondere für folgende Zwecke erteilt:

  • Teilnahme an nicht studienvorbereitenden Sprachkursen
  • Studium an Hoch- und Fachhochschulen
  • betriebliche Ausbildungen- und Weiterbildungen
  • Schulbesuch (in Ausnahmefällen)

Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit kann im beschränkten Umfang neben der Ausbildung erlaubt werden. Details können Sie ihrem Aufenthaltstitel entnehmen.

Grundsätzlich benötigen Sie zur Einreise für diesen Aufenthaltszweck ein nationales Visum!

Ihrem Antrag für Sie bitte bei:

  • Nachweis über Teilnahme an der Ausbildung und falls bereits vorhanden Leistungsnachweise
  • Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz
  • Nachweise über die Finanzierung des Aufenthaltes
  • ein biometrisches Lichtbild (35x45mm)

Arbeiten in Deutschland

Bei jeder Entscheidung über einen Aufenthaltstitel wird auch darüber entschieden, ob ein Ausländer in Deutschland erwerbstätig sein darf.

Soweit dies nicht durch gesetzliche Regelung bereits erlaubt ist, hat die Ausländerbehörde bei Erteilung des Aufenthaltstitels dies zu prüfen und zu entscheiden.  Wir benötigen dazu Nachweise über die berufliche Qualifikation und einen vorläufigen Arbeitsvertrag bzw. eine Einstellungszusage. Alternativ kann der zukünftige Arbeitgeber auch eine Stellenbeschreibung ausfüllen. Wer eine selbstständige Erwerbstätigkeit beabsichtigt, stellt hierzu einen formlosen Antrag unter Angabe einer detaillierten Beschreibung der beabsichtigten Tätigkeit. 

Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung 

Agentur für Arbeit Stellenbeschreibung

Bei unserer Prüfung werden je nach Einzelfall die Agentur für Arbeit oder andere Stellen beteiligt.


Einreise zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit

Wer ausschließlich zum Zwecke der Erwerbstätigkeit nach Deutschland einreisen möchte, benötigt grundsätzlich ein nationales Visum einer deutschen Auslandsvertretung.

Sie können unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung (unselbstständige Erwerbstätigkeit) erhalten. Sie benötigen hierzu eine Arbeitsplatzzusage oder zumindest ein konkretes Angebot eines Arbeitgebers. Weiterhin müssen Sie auch nachweisen, dass Sie mit dieser Erwerbstätigkeit Ihren Lebensunterhalt in der Bundesrepublik Deutschland selbst finanzieren können.

Die Aufenthaltserlaubnis kann auch für eine selbstständige Erwerbstätigkeit und für Forscher erteilt werden.

Blaue Karte EU

Wenn Sie einen Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit planen, können unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Blaue Karte EU („Blue Card EU“) erteilt werden. Sie benötigen dafür einen Arbeitsplatz oder zumindest ein konkretes Stellenangebot. Eine Voraussetzung für die Erteilung der Blauen Karte ist ein Jahresgehalt von mindestens zwei Drittel der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung. Für sogenannte Mangelberufe, in denen der Bedarf nicht mit inländischen Fachkräften gedeckt werden kann, gilt ein abgesenktes Mindestgehalt.

Die Bundesagentur für Arbeit benennt in einer „Positivliste“ diese Mangelberufe.

humanitäre Aufenthaltsgründe (Asyl)

Eine Aufenthaltserlaubnis kann auch aus humanitären Gründen (Asyl) erteilt werden. Ein möglicher Grund ist zum Beispiel die Feststellung von Flüchtlingseigenschaften durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Nachfolgend erläutern wir vereinfacht den Ablauf eines Asylverfahrens. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge [LINK].

Das Asylverfahren

Ein Asylantrag ist persönlich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu stellen.

In einer persönlichen Anhörung durch das BAMF können mit Hilfe eines Dolmetschers / in die Gründe für Ihren Asylantrag vortragen werden.

Nach der Anhörung prüft das Bundesamt, ob die vorgetragenen Gründe zur Asylanerkennung oder einem Flüchtlingsschutz führen. Für die Dauer des Asylverfahrens wird eine Aufenthaltsgestattung erteilt. Die Gestattung wird während des laufenden Asylverfahrens von der Ausländerbehörde verlängert.

Nach der Entscheidung über Ihren Asylantrag

Wenn das BAMF Sie als Asylberechtigte/n oder Flüchtling anerkannt hat, können Sie bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis und ggf. einen Reiseausweis für Flüchtlinge beantragen.

Falls Ihr Asylantrag abgelehnt wurde, sind Sie grundsätzlich zur Ausreise verpflichtet. Das bedeutet, dass Sie Deutschland verlassen müssen. Die Feststellungen des BAMF zu den Asylgründen und der Frage eines Abschiebehindernisses sind für die Ausländerbehörde binden. Gegen die Entscheidungen im Asylverfahren ist gerichtlicher Rechtschutz möglich. Die Ausländerbehörde unterstützt Sie bei der Planung Ihrer Rückreise. Wir beraten Sie und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam, wie Ihre Rückreise organisiert und finanziert werden kann. Auch eine finanzielle Unterstützung für einen Neustart in Ihrem Heimatland ist in Einzelfällen  möglich.

Wenn Sie nach Ablehnung Ihres Asylantrages Deutschland nicht freiwillig innerhalb der gesetzten Ausreisefrist verlassen, vollzieht  die Ausländerbehörde die  Ausreisepflicht durch Abschiebung.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert auf seiner Webseite ausführlich über das Asylverfahren.

Reiseausweis

Ausstellung eines Reiseausweises für Flüchtlinge, Ausländer oder Staatenlose

Die Reiseausweise werden von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Die Beantragung und Ausgabe findet in unserer Behörde statt. Bitte bringen Sie dafür ein biometrisches Passfoto mit.

Für einen Reiseausweis für Ausländerinnen und Ausländer benötigen wir in Einzelfällen den Nachweis, dass Sie einen Nationalpass nicht in zumutbarer Weise erhalten können. Dies ist durch eine schriftliche Bestätigung Ihrer Heimatbehörden und/oder der Botschaft zu belegen.

Die Gebühr für die Ausstellung eines Reiseausweises beträgt zurzeit bis zu 59 EUR.

Vom Antrag bis zur Fertigstellung können bis mehrere Wochen vergehen. Sollten Sie eine Reise planen, kontrollieren Sie daher frühzeitig, ob Ihr Reiseausweis noch gültig ist

Niederlassungserlaubnis

Sie haben eine befristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Blaue Karte EU?

Nach Ablauf einer bestimmten Zeit können Sie eine zeitlich und räumlich nicht beschränkte Niederlassungserlaubnis erhalten. Das heißt, Ihnen wird  damit dauerhaft in Deutschland der Aufenthalt ohne Beschränkung auf einen bestimmten Aufenthaltszweck erteilt.

Zu den Erteilungsvoraussetzungen informieren Sie sich bei unserer Ausländerbehörde.

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
06132/787-0
krsvrwltngmnz-bngnd

Erste Anlaufstelle ist das Bürgerbüro. Es ist montags bis mittwochs durchgehend von 7 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 06132/787-0 erreichbar.

Öffnungszeiten

Bürgerbüro

Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr 

Sprechzeiten Allgemeine Verwaltung:

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
Montag bis Mittwoch von 14 bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Sprechzeiten Allgemeine Bauverwaltung,  Bauaufsicht,  Bauförderung:

Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr
Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung.

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Kontakt

Pressestelle Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein
prssmnz-bngnd

Die erste Anlaufstelle und Ansprechpartner/in für Medien und Presse sind

Bardo Faust, Pressesprecher
Tel. 0 61 32 / 7 87-1012

Kilian Grau
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 15

Julia Isermenger
Tel. 0 61 32 / 7 87-10 14

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Bingen

Alfred-Nobel-Straße 2a
55411 Bingen am Rhein
Tel. 0 67 21 / 91 71-0
Fax 0 67 21 / 91 71-52 98 

Sprechzeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Mittwoch von 7.30 bis 19.30 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06721/9171 - 5229

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

Kontakt

Kfz-Zulassungsstelle Oppenheim

St.-Ambrogio-Ring 11
55276 Oppenheim
Tel. 0 61 33 / 94 03-0
Fax 0 61 33 / 94 03-52 89 

Sprechzeiten

Montag von 07.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Freitag von 07.30 bis 12 Uhr.

Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung (außer freitags) unter 06133/9403–5265

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kontakt

Amt für Veterinär- und Gesundheitswesen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 6 93 33-0
Fax 0 61 31 / 6 93 33-40 98

Sprechzeiten

Allgemein: Montag bis Mittwoch von 7 bis 17 Uhr
Donnerstag von 7 bis 18 Uhr
Freitag von 7 bis 12.30 Uhr

Belehrungen gem. §43 IfSG:
Dienstag 11 Uhr, Donnerstag 11 und 16.30 Uhr
vorherige Anmeldung, persönlich oder per E-Mail, ist erforderlich
weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06131/69333-0

HIV-Beratung und -Test:
Montag von 12.30 bis 14 Uhr
Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr oder nach Terminvereinbarung

Impfsprechstunde:
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15 Uhr
Ohne Terminvereinbarung

Kreuzhof Nieder-Olm

Kontakt

Besuchsadresse: Kreuzhof 1
55268 Nieder-Olm

Postadresse: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Straße 11
55218 Ingelheim am Rhein

Jobcenter

Kontakt

Kreisverwaltung Mainz-Bingen
JobCenter
„Neue Ingelheimer Mitte“
Konrad-Adenauer-Str. 3
55218 Ingelheim

06132/787-6000

Faxnummer 06132/787-6099

Sprechzeiten

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Montag bis Mittwoch von 14 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sprechtag im Beratungszentrum in Oppenheim, Postplatz 1: dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15:30 Uhr. Anmeldungen unter 06132/787-6300

Bankverbindung

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (außer Jobcenter)

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 300 003 50
Bankleitzahl: 560 501 80
IBAN: DE23 5605 0180 0030 0003 50
BIC (SWIFT Code): MALADE51KRE

oder

Sparkasse Mainz
Konto-Nr.: 100 011 154
Bankleitzahl: 550 501 20
IBAN: DE45 5505 0120 0100 0111 54
BIC (SWIFT Code): MALADE51MNZ

Jobcenter Mainz-Bingen

Sparkasse Rhein-Nahe
BLZ:  560 501 80
Konto-Nr.: 170 591 06
IBAN: DE17 5605 0180 0017 0591 06
BIC: MALADE51KRE

Ihre Behördennummer 115

Mainz-Bingen beteiligt sich an der bundesweit einheitlichen Behördennummer 115.

De-Mail

Über De-Mail ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen elektronisch sicher und vertraulich zu erreichen. Die De-Mail der Kreisverwaltung Mainz-Bingen lautet:

krsvrwltngmnz-bngnd-mld

Mit De-Mail können verbindliche Rechtsgeschäfte abgeschlossen werden, solange keine besonderen Erfordernisse an die Form des Rechtsgeschäftes bestehen. De-Mail bietet zusätzliche Sicherheit, denn die bei herkömmlicher E-Mail fehlende Nachweisbarkeit des Eingangs ist mit der Nutzung von De-Mail möglich. Unter Verwendung der (durch den De-Mail-Anbieter) qualifizierten elektronisch signierten Versand- und Eingangsbestätigungen können sowohl Sender als auch Empfänger nachweisen, dass eine Nachricht versendet wurde oder eingegangen ist.

Für einen im Verhältnis zum Gesamtvolumen geringen Anteil der Rechtsgeschäfte ist die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben. Die elektronische Abwicklung solcher Rechtsgeschäfte setzt heute in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetzes (VDG) durch den Nutzer voraus. De-Mail kann auch in diesen Fällen genutzt werden, allerdings muss die entsprechende De-Mail oder das per De-Mail versandte Dokumente dann zusätzlich durch den Nutzer qualifiziert elektronisch signiert werden (siehe unten).

Der Versand per De-Mail allein ersetzt also nicht immer die Schriftform. Gegenwärtig erarbeitet die Bundesregierung ein E-Government-Gesetz, das unter anderem weitere Möglichkeiten schaffen soll, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform durch alternative elektronische Verfahren, insbesondere De-Mail, zu ersetzen.
Weitere Informationen zur De-Mail gibt es auf der Homepage des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.