„Er kam, sah und siegte“

14. Juli 2017


In Nieder-Olm feierten die Eheleute Erika und Wilhelm Steiner Eiserne Hochzeit. Zu diesem besonderen Anlass gratulierte Landrat Claus Schick persönlich und überbrachte außerdem Glückwünsche der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Stadtbürgermeister Dieter Kuhl und der Beigeordnete der VG Nieder-Olm Erwin Malkmus gratulierten ebenso herzlich.

Erika Steiner stammt ursprünglich aus Danzig, als Kriegsflüchtling kam sie nach Essenheim, in die Heimatgemeinde von Wilhelm Steiner. Dessen Onkel war Polizeihelfer und für die Verteilung der Flüchtlinge zuständig, er quartierte Erikas Familie in der Nachbarschaft seines Neffens ein. So lernten die beiden sich kennen und „er kam, sah und siegte“, wie Erika es mit einem Augenzwinkern heute erzählt. Und auch Wilhelm erinnert sich sehr gut an diese Zeit: „Sie war ein bildhübsches Mädchen“.

Wilhelm Steiner (90 Jahre alt) stammt aus einer Maler- und Verputzer-Dynastie. In vierter Generation führte auch er die 1848 begründete Tradition fort, bis zu seinem 65. Lebensjahr arbeitete er im Familienbetrieb, dem heute noch ältesten in der Mainzer Innung. Seine Gattin Erika (heute 89 Jahre alt) arbeitete als Verkäuferin. Nach ihrer Heirat lebten sie 15 Jahre in der Mainzer Goethestraße. Da sie in der Heimatgemeinde Essenheim keinen Bauplatz fanden, errichteten sie in Nieder-Olm ihr Eigenheim, das sie 1968 bezogen. Ihr großes gemeinsames Hobby war der Sport, als Mitglieder des Mainzer Volksportclubs etwa wanderten sie in 20 Jahren über 10.000 Kilometer, Wilhelm Steiner war außerdem begeisterter und talentierter Fußballer, der auch in Auswahlmannschaften sein Können zeigen konnte. Außerdem war er jahrzehntelang und bis zu seinem 61. Lebensjahr als Schiedsrichter aktiv. Erika Steiner liebte zudem die Gartenarbeit. Ihre gemeinsamen Reisen führten sie um die halbe Welt.



Gruppenbild mit den nachfolgend genannten Personen
Landrat Claus Schick (2.v.l.)  gratuliert Erika und Wilhelm Steiner zur Eisernen Hochzeit, Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (.l.) und VG-Beigeordneter Erwin Malkmus (r.) schließen sich an.

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