Sternsinger besuchen Kreisverwaltung

“Kein Leid darf vergessen werden”

Die Sternsinger in der Kreisverwaltung


Die Sternsinger der beiden Ingelheimer Gemeinden St. Remigius Mitte und St. Michael Süd besuchten jetzt das Kreishaus in den traditionellen Kostümen. Gleich mehrere goldene Sterne leuchteten, als die 34 Mädchen und Jungen ihre Lieder sangen und Geld sammelten. Das ist in diesem Jahr für die Katastrophenhilfe in Südostasien bestimmt. Pfarrer Bernd Weckwerth erinnerte daran, dass auch einer der allerersten christlichen Gemeinde, Antiochia, den Jerusalemern bei einer Hungersnot mit Spenden halfen. Die Sternsinger, so Weckwerth, führten diese Tradition fort. Die Sternsinger überreichten Landrat Claus Schick eine handgeschriebene Seite der Apostelgeschichte als Erinnerung an ihren Besuch.
“Menschen helfen Menschen, die in Not sind”, mit diesen Worten unterstrich auch Schick die Tradition der Sternsinger. Er freue sich jedes Jahr neu über den Besuch der Kinder und Jugendlichen. “Opferbereitschaft, Solidarität und Hilfe für Andere, das tut uns gut”. Schick erinnerte daran, dass vor allem Kinder unter Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu leiden hätten. Davon gebe es zu viel auf der Welt: “Kein Leid darf vergessen werden, nicht in Südostasien oder sonst wo auf der Welt.”

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