Gemeinsame Veranstaltung von Kreis, VG Nierstein-Oppenheim und E.U.L.E.

Wirtschaftsförderpolitik von Bund und Land kontrovers diskutieren

Die Kooperation der Wirtschaftsförderung des Landkreises, der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim (Regionalmanagement) und der E.U.L.E. e.V. findet nach der erfolgreichen und sehr gut besuchten Informationsveranstaltung zum Thema “Basel II” in Oppenheim im Jahr 2005 ihre Fortsetzung.
Am Mittwoch, 26. Januar 2005, findet um 19.30 Uhr im Sironasaal des Wein- und Parkhotels in Nierstein die Veranstaltung “Wirtschaftsförderpolitik von Bund und Land – Anspruch und Wirklichkeit” statt. Der Eintritt ist frei. Neben den Fachreferenten werden auch Landrat Claus Schick, VG-Bürgermeister Klaus Penzer und der Beigeordnete der VG Nierstein-Oppenheim, Anton Martensen, dabei sein.
Derzeit ist die Wirtschaftsförderpolitik von Bund und Land eines der wichtigsten und brennendsten Themen für Existenzgründer und Gewerbetreibende, da von dieser in vielen Fällen die Zukunft des einzelnen Betriebes abhält. Dies gilt für Neugründungen ebenso wie für bestehende Betriebe, die modernisieren und/oder erweitern wollen.
Eine Vielzahl von Förderprogrammen steht zur Verfügung, die in Rheinland-Pfalz bei der Investitions- und Strukturbank gebündelt sind. Die Vergabe der Kredite erfolgt jedoch über die jeweilige Hausbank des Antragstellers, die die banküblichen Prüfungen vornimmt und das Bindeglied zwischen dem Antragsteller und den Fördermittelgebern in Bund und Land darstellen soll. In der Praxis scheint diese Konstruktion jedoch problematisch zu sein, wenn man den Rückmeldungen aus den Reihen der Gewerbetreibenden Glauben schenkt, die einschlägige Erfahrungen hiermit gemacht haben.
Die Informationsveranstaltung erhellt den Hintergrund dieser Problematik. Neben einem Referenten der Investitions- und Strukturbank wird auch ein Referent der Sparkasse Mainz als regional tätigem Kreditinstitut zu Wort kommen, der den Sachverhalt aus Sicht einer Hausbank schildert.
Weiterhin werden Unternehmer zu Wort kommen, die ihre eigenen Erfahrungen mit der Erlangung solcher Fördermittel gemacht haben. Am Ende dieser Informationsveranstaltung soll der Diskussion zwischen den Beteiligten breiter Raum gegeben werden. Auch nach dem offiziellen Programm besteht dann die Möglichkeit zu weiterführenden Gesprächen bei rheinhessischem Wein.
Die Veranstalter sind überzeugt, dass dieses brisante Thema für alle Gewerbetreibenden in der Verbandsgemeinde, aber auch im gesamten Kreis Mainz-Bingen, von hohem Interesse ist. Die Auswahl der Referenten soll dafür sorgen, dass dieses Thema durchaus kontrovers diskutiert wird und gegebenenfalls dadurch auch neue Informationen für den Einzelnen vermittelt werden können.

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