Integrationsbeirat hat sich konstituiert
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wünschten den Mitgliedern des neu konstituierten Ingetrationsbeirates
unter Vorsitzen von Liborio Labita (fünfter von links) erfolgreiche Arbeit
Nachdem bei der Wahl zum Ausländerbeirat im vergangenen November die erforderliche Wahlbeteiligung von 10 Prozent knapp verfehlt wurde, hat der Kreistag die Einberufung eines Integrationsbeirates beschlossen. Damit wurde auf freiwilliger Basis ein Gremium geschaffen, dem durch Satzungsregelung die gleichen Rechte und Pflichten wie einem gewählten Ausländerbeirat zustehen. Die Mitglieder des Gremiums wurden analog dem tatsächlichen Wahlergebnis ohne Berücksichtigung der vorgeschriebenen Mindestbeteiligung von Landrat Claus Schick bestellt. In der konstituierenden Sitzung des Integrationsbeirates wurde Liborio Labita aus Ingelheim zum Ersten Vorsitzenden, Dragica Petric (Ingelheim) zur Ersten Stellvertreterin und Alpaslan Gülbahar (Bingen) zum Zweiten Stellvertreter gewählt. Weitere Mitglieder des Integrationsbeirates sind: Indira Ahmetovic (Wackernheim), Haydar Celebi (Bingen), Giuseppe Ceresa (Nieder-Olm), Tomo Hasan (Ingelheim), Minas Ioannidis (Ingelheim), Mustafa Karadeniz (Bingen), Vasilios Tzabazis (Budenheim) und Huseyin Yildiz (Bingen).
“Der Kreistag steht voll hinter diesem Gremium. Sie können sich darauf verlassen, dass auch die Verwaltung den Integrationbeirat maßgeblich in seiner Arbeit unterstützen wird”, erklärte Landrat Claus Schick für den Kreisvorstand, der an der Sitzung außerdem durch den Ersten Kreisbeigeordneten Adam J. Schmitt, die Zweite Kreisbeigeordnete Irene Alt und den Leitenden staatlichen Beamten Manfred Heinisch vertreten war. “Der Integrationsbeirat ist so stark wie er sich selbst macht”, ermutigte Schick die Mitglieder. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, die ausländischen Mitbürger zu informieren und zu motivieren.
Die Mitglieder des Beirates sehen in ihrem Auftrag einen Neuanfang für ihre Arbeit mit dem verstärkt die Wünsche und Probleme der ausländischen Mitbürger aufgegriffen werden sollen. Als ein Kernziel ihrer Arbeit bezeichneten die Mitglieder des Beirates die Arbeit in Kindergärten und Ganztagsschulen um dort den sprachlichen Problemen zu begegnen. Hier sei es wichtig, insbesondere auf die Eltern zuzugehen. In der nächsten Beiratssitzung am Mittwoch, 9. März 2005 stehen die Planungen für die Sprechstundentermine in diesem Jahr an, die monatlich stattfinden sollen. Anlaufpunkt für Informationen und Kontakt in der Kreisverwaltung ist Helga Fauth von der Geschäftsstelle Integrationsbeirat, Telefon 0 61 32 / 787 – 10 41, E-Mail: integrationsbeirat@mainz-bingen.de.