Mittelrhein-Internetportal

Geschichte zum “Selbermachen”

Dem Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal widmet sich das Internetportal www.mittelrhein.regionalgeschichte.net. Wie auch die gleichartige “Rheinhessen-seite" (www.regionet-history.de) befasst es sich mit der geschichtlichen Forschung und Aufarbeitung der Region, mit Heimatkunde, Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten. Das Besondere an diesem Portal: Geschichtsinteressierte, gleich ob Privatpersonen, Vereine, Schulklassen oder Einrichtungen können sich hier selbst einbringen, eigene Internetseiten entwerfen und integrieren, ihre Kenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen oder ihre Arbeiten vorstellen. Außerdem gibt es einen Veranstaltungskalender mit Terminen zu Vorträgen, Exkursionen und Ausstellungen zum Thema mittelrheinische Regionalgeschichte "zum Ergänzen".
Das “Rheinhessen-Portal“ ist bereits jetzt schon prall gefüllt, übersichtlich sortiert nach Gemeinden. Die Initiatoren und Autoren haben bereits viele der Seiten mit Leben gefüllt und Beiträge veröffentlicht. Auch Adam J. Schmitt, Kreisbeigeordneter und Vorsitzender der Heimatfreunde am Mittelrhein, hat eigene Artikel veröffentlicht. “Das Portal ist eine wahre Fundgrube für alle an der Geschichte ihrer Heimat Interessierten. Forschungen, Geschichten und Wissenswertes über die Region werden hier gebündelt und aufbereitet“, wirbt er für die aktive Mitarbeit am Rheinhessen- und Mittelrhein-Internetportal. Die Stiftung “Kultur im Landkreis” hat inzwischen Fördermittel für ein Projekt bereit bestellt, das auf diesen Daten aufbaut. Ziel des Projektes ist ein digitales historisches Lexikon rheinhessischer Orte im Netz.
Berührungsängste mit dem Medium Internet sind unnötig. Denn der “Geburtshelfer" des Internetprojekts, das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V., bietet kostenlose Schulungen für Portalredakteure an sowie weitere vergünstigte Schulungen und Kurse. “Gerade die Teilnehmer, die noch kaum oder gar nicht mit dem Computer und Internet in Berührung gekommen sind, sollen in die Lage versetzt werden, die neuen Medien für sich zu entdecken und zu nutzen" heißt es. Die Software wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten unter dem Stichwort  “Weiterbildung“ oder auf herkömmliche Art und Weise auch zunächst erst einmal telefonisch beim Institut für Geschichtliche Landeskunde.
Gefördert wurde das Angebot unter anderem von der EU-Gemeinschaftsinitiative Leader+ und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur.

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