Kreisausschuss

Bau eines Kreisels an der Kreuzung Berliner-, Zornheimer- und Wilhelm-Leuschner-Straße und an der Kreuzung B420 und K36 bei Köngernheim beschlossen

Den Neubau eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreisstraße 34 in Nieder-Olm beschloss der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Der Kreisel entsteht an der Kreuzung Berliner-, Zornheimer- und Wilhelm-Leuschner-Straße. Noch im Januar hatte der Kreisausschuss sich vor Ort ein Bild der Situation gemacht, die Vorplanung des Landesbetriebes Straßen und Verkehr (LSV) jedoch aufgrund der zu hohen Kosten von rund 400 000 Euro verworfen. Nun legte der LSV eine neue und abgespeckte Variante mit einem Volumen von nur noch etwa 250 000 Euro vor, die die Zustimmung des Ausschusses erhielt. 30 Prozent der Kosten trägt die Gemeinde, also 75 000 Euro. 175 000 Euro kommen vom Landkreis, der sich wiederum einen Landeszuschuss von 60 Prozent erhofft. “Dies ist eine zweckmäßige und sinnvolle Lösung des Verkehrsproblems an dieser Kreuzung, die sowohl der Verkehrssicherheit, als auch den finanziellen Belangen Rechnung trägt”, freut sich der zuständige Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt. Und auch Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler und Beigeordneter Erwin Malkmus begrüßen das Vorhaben: “Wir haben in der Verbandsgemeinde sehr gute Erfahrungen mit Verkehrskreiseln gemacht, sie tragen erheblich zur Verkehrssicherheit bei. Diese Kreuzung kann nun mit dem Beschluss des Kreisausschusses entscheidend entschärft werden. Viele Bürgerinnen und Bürger in Nieder-Olm werden sich über diese Nachricht sicherlich sehr freuen” Im nächsten Schritt soll die Planung des LSV nun in das Abstimmungsverfahren gehen. Sobald hiernach Baurecht  gegeben ist, kann ausgeschrieben werden. Noch in diesem Jahr könnte es dann schon soweit sein und die Bauarbeiten beginnen. Die Neuplanung sieht im Gegensatz zur ursprünglichen Variante unter anderem verkürzte Anschlussäste, den Verzicht auf eine Pflasterung des Innenrings und den Verzicht auf Trenninseln und wo möglich, auf einen Vollausbau der Fahrbahn vor.
Ebenfalls beschlossen wurde der Neubau eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung B420 und K36 bei Köngernheim. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden, gerechnet wird mit Kosten von rund 200 000 Euro bei gleichzeitigem Landeszuschuss von 60 Prozent. “Damit schaffen wir eine gefährliche Kuh vom Eis. Auch diese Kreuzung ist unfallträchtig und wird nun entschärft”, freute sich Schmitt auch über dieses Projekt.

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