EQUAL RUN seit 1. Juli am Start

Beratung und Begleitung für Existenzgründer/innen aus der Benachteiligung für die Region Rheinhessen

Die rheinhessischen Gebietskörperschaften Landkreis Mainz-Bingen, Stadt Mainz, Landkreis Alzey-Worms und die Stadt Worms haben sich zum 1. Juli 2005 im Rahmen des Förderprojektes der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL mit dem Ziel der Existenzgründungsförderung zu einem starken Netzwerk zusammen geschlossen. Gefördert durch das Bundeswirtschafts-Ministerium und den Europäischen Sozialfonds können über eine Projektlaufzeit von 30 Monaten fünf Modelle der Existenzgründungsförderung für Benachteiligte erprobt werden.
Eingebettet in ein Netzwerk mit mehr als 20 Akteuren wird ein integrierter Handlungsansatz verfolgt, der sich schwerpunktmäßig den folgenden Aufgaben stellt: der Verbesserung des Gründerklimas in der Region Rheinhessen, zugleich einer erhöhten Akzeptanz für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus; dem Aufbau einer unterstützenden und begleitenden Struktur für benachteiligte Existenzgründerinnen vor und nach der Gründung; einen besseren Zugang zu Startkapital mittels “Microlending-System”.
Arbeitsmarktpolitisch zielt RUN insbesondere auf die Förderung, Sicherung und Nachhaltigkeit von benachteiligten Existenzgründungen und knüpft damit an die sieben MaGNet-Teilprojekte an. Mehr als 250 000 Menschen haben im Jahr 2003 aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet, auch in der Region.
Fünf Teilprojekte machen RUN aus: Die Beratung von Gründern vor Ort, die Beratung und Information von Fallmanagern der ARGEn, die Information und Umschulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von Kündigungen bedroht sind und für die die Existenzgründung so eine sinnvolle alternative darstellen kann, die gezielte Beratung und Begleitung von Frauen, die sich im Handwerk selbstständig machen wollen, sowie die Unterstützung und Hilfe bei existenzbedrohenden wirtschaftlichen Krisensituationen.
Ansprechpartnerin für den Landkreis Mainz-Bingen ist die Wirtschaftsförderin Angela Schneider-Braun, die Interessierte an die jeweils für die einzelnen Projekte zuständigen Fachleute weiter vermittelt: Telefon 0 61 32 / 787 – 10 13, oder per E-Mail.

Ansprechpartner:

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