Gesundheit für den Darm

Vorträge und Früherkennung gegen Darmkrebs – Infoveranstaltung in der Kreisverwaltung

Die Diagnose Krebs ist für jeden Patienten eine schreckliche Nachricht. ‚”Durch eine gezielte und regelmäßige Früherkennung steigen die Heilungschancen – die Erkrankung muss nicht zwangsläufig lebensbedrohendes Schicksal sein”, sagt die für das Gesundheitsamt zuständige Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller. Die Veranstaltung “Gesundheit für den Darm” widmet sich am Samstag, 22. Oktober 2005 von 10 bis 13 Uhr den Möglichkeiten von Diagnose, Früherkennung, Therapie und Nachbehandlung von Darmerkrankungen. Moderiert wird die Veranstaltung von Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, auch bekannt aus seiner Tätigkeit für den SWR.

Ein ganz besonderes Angebot hat das Ingelheimer Institut für Medizinische Labordiagnostik, Bioscientia. Es bietet den Besuchern des Darmgesundheitstages die kostenlose Bestimmung des Darmkrebs - Vorsorgemarkers Tumor M2-PK an, ein neues und schonend durchzuführendes Verfahren zur Früherkennung von Darmtumoren. Anerkannte Spezialisten und Experten bieten Vorträge und Diskussionen zum Thema Darmkrebs an. Dr. Horst Harald Weirich, vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen spricht zum Thema “Infektionshygiene – Wie schütze ich mich vor Ansteckungen?”, Prof. Dr. Volker Eckhardt, von der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden klärt auf über “Prävention – Kann ich Darmtumoren vorbeugen?”, Dr. Michaela Müller informiert über “Diagnostik – Muss es gleich die Darmspiegelung sein?”. Von der Klinik für Abdominal- und Allgemeinchirurgie der Universitätsklinik Mainz spricht Prof. Dr. Theodor Junginger zum Thema “Operation – Kann das Skalpell heilen?”, über die “Nachsorge – Wer hilft nach der Operation?” informiert Jungingers Kollegin Dr. Ursula Gönner. Christiane Gerhardt von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband widmet sich dem Thema “Selbsthilfe – Wie kann ich mir selber helfen?”. Im Anschluss an die Veranstaltung wird sich eine Selbsthilfegruppe für Darmkrebspatienten gründen. Infostände und Beratungsmöglichkeiten runden das Angebot an diesem Tag ab.

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