Initiative “VIVA FAMILIA”
Lokales Bündnis für Familien auch im Landkreis Mainz-Bingen
Unter der Federführung der zuständigen Kreisbeigeordneten Irene Alt laufen derzeit Vorbereitungen im Landkreis Mainz-Bingen ein “Lokales Bündnis für Familien” zu etablieren. In solchen Bündnissen arbeiten Partner aus Kommunalpolitik und Verwaltung, Unternehmen, Gewerkschaften, Kammern, Kirchen, Verbänden, Vereinen oder Nachbarschaftsinitiativen für mehr Familienfreundlichkeit zusammen.Ins Leben gerufen wurde die Initiative “Lokale Bündnisse für Familien” im Januar 2004 von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, gemeinsam mit zahlreichen Partnern. In Reinland Pfalz setzt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit die Initiative unter dem Titel “VIVA FAMILIA” um. Mit der Koordination für das Bündnis im Landkreis Mainz-Bingen ist die Landeszentrale für Gesundheitsförderung(LZG) beauftragt, die seit Mai dieses Jahres in Mainz eine Servicestelle für lokale Bündnisse eingerichtet hat und gründungswillige Initiativen unterstützt, betreut und begleitet.
"Ziel der lokalen Bündnisse ist es, Netzwerke von Akteuren zu initiieren, die sich in unserer Region für Familien engagieren, konkrete Verbesserungen für Familien durch Projekte in verschiedenen Handlungsfeldern auf den Weg bringen: Balance von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Verkehr und Wohnen, Bildung und Erziehung, Information und Beratung, Familienrollen von Vätern und Müttern, Gesundheit das Leben im Landkreis für Familien attraktiver machen”, erklärt die zuständige Kreisbeigeordnete Irene Alt.
Der Startschuss für das Bündnis im Landkreis Mainz-Bingen fällt am Donnerstag, 1. Dezember 2005 um 17 Uhr im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen In Ingelheim. “Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen”, wirbt die Kreisbeigeordnete. Koordiniert wird diese Auftaktveranstaltung im Vorfeld von einem Forum bestehend aus Mitarbeitern der beteiligten Fachabteilungen der Kreisverwaltung sowie Vertretern aller gesellschaftlicher Gruppen wie beispielsweise den Kommunen, den Schulen und weiteren Bildungsträgern, den Kindertagesstätten, den Trägern der Wohlfahrtspflege sowie Gruppen der Lokalen Agenda und Vertretern der Kirchen.
“Im Rahmen des Mainz-Binger Bündnisses für Familien sind Projekte wie etwa neue Betreuungsformen für Kinder gemeinsam mit Unternehmen oder runde Tische zu den Themen Ausbildung und Abbau von Jugendarbeitslosigkeit ebenso denkbar wie neue Konzepte für Wohnen im Alter unter dem Stichwort Älter werden in der Region”, erklärt Irene Alt abschließend.