Schulbau

Über neun Millionen Euro investiert

Über neun Millionen Euro investiert der Landkreis in den beiden Jahren 2005 und 2006 in die Schulen in seiner Trägerschaft. Rund eine weitere Million Euro beträgt der Anteil des Landkreises an Schulprojekten anderer Träger, also Verbandsgemeinden und Städte. Die Kosten für diese Maßnahmen sind zum allergrößten Teil bereits 2004 und 2005 angefallen beziehungsweise für 2006 vorgesehen.

Die größte Investition leistet der Landkreis mit dem Neubau der Landskronschule in Oppenheim, die zusätzlich über eine gemeinsame Mensa mit der Hauptschule Oppenheim verfügt. Für den Schulneubau werden etwa 3,6 Millionen Euro veranschlagt, der Kreisanteil am Bau der gemeinsamen Mensa beträgt 155 000 Euro. In der Realschule in Nierstein werden für insgesamt rund 3,2 Millionen Euro die Erweiterung und der Umbau des Lehrerzimmer und des Verwaltungsbereiches, der Bau einer Mensa mit Küche, Umbau von Chemieübungsräume und die Errichtung eines Kunstrasenplatzes vorangetrieben. Die Aufstockung des Gymnasiums Nieder-Olm mit der dazugehörigen Erweiterung des Lehrerzimmers kostet 790 000 Euro. Und auch das St. Katharinengymnasium in Oppenheim erhält neue Räume. In der jetzigen Bibliothek entstehen vier neue Lehrsäle. Im Gegenzug zieht die Bibliothek im ersten Bauabschnitt der Maßnahme in das ehemalige Lehrschwimmbecken um. Die Kosten: insgesamt rund 450 000 Euro nach einer groben Schätzung. Wie auch am Oppenheimer Gymnasium bereits geschehen, werden an der IGS in Ingelheim Flachdächer in flach geneigte Dächer umgebaut. Aufgrund des Alters der Bauten, zu denen auch die Sport- und Gymnastikhalle gehört, ist es nötig, die Dächer zu sanieren – die Umwandlung in robustere flach geneigte Metall-Dächer, sie wird etwa 515 000 Euro kosten, stellt die langfristig günstigste und beste Lösung dar. Ein behindertengerechter Ausbau der BBS Bingen, hier wird ein Aufzug installiert, kostet 200 000 und der neue Sportboden in der Turnhalle der Selztalschule in Nieder-Olm in Verbindung mit der Umgestaltung der Wasch- und Duschgelegenheiten kostet insgesamt 80 500 Euro.

Andere Schulträger wie Verbandsgemeinden und Städte unterstützt der Landkreis bei Schulbaumaßnahmen mit zehn Prozent der zuschussfähigen Kosten. Etwa eine Million Euro gibt der Kreis den Schulträgern für derzeit aktuelle und in naher Zukunft vorgesehene Projekte. So erhält beispielsweise die Stadt Bingen für die Neueinrichtung der Mensa, den Bau eines Kleinspielfeldes und den Umbau der Hauptschule Bingen-Büdesheim insgesamt fast 152 000 Euro – ebenso wie die Gemeinde Budenheim für die Erweiterung der Grund- und Hauptschule.

“Insgesamt hat der Landkreis Mainz-Bingen seit 1992 über 78 Millionen Euro in die Schulen und damit in die Zukunft investiert”, betont der Erste Kreisbeigeordnete Adam Schmitt in diesem Zusammen- hang. Diese 78 Millionen Euro beinhalten nicht nur Bau, Ausbau und Renovierung der Lehranstalten, sondern auch deren Ausstattung. So wird beispielsweise die EDV-Ausstattung aller Schulen regelmäßig überprüft und wenn nötig erneuert, um den Schülerinnen und Schülern neue und aktuelle Anwendungen und Möglichkeiten zur Verfügung stellen zu können.

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