Runder Tisch “Jugend in Arbeit”

Lücken erkannt

Rund 50 Vertreter von Bildungsträgern, Arbeitsagentur, Schulen und Ausbildungsbetrieben, Industrie- und Handelskammer, Land und Kreis trafen sich auf Einladung der für den Bereich Jugend und Soziales zuständigen Beigeordneten Irene Alt in der Ingelheimer Kreisverwaltung zum Runden Tisch “Jugend in Arbeit”. Das Ziel der Veranstaltung: Alle Akteure sollten sich über die unterschiedlichen Angebote im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit informieren, also welche Programme bieten beispielsweise Landesministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Agentur für Arbeit oder der Internationaler Bund für Sozialarbeit. Damit soll auch eine Vernetzung der verschiedenen Hilfsmöglichkeiten sicher gestellt werden. Bei der Diskussion der einzelnen Angebote wurden Lücken deutlich. “Die bestehenden Programme greifen beispielsweise nicht bei Schülern, die von Förderschulen aus im Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen. Zudem wurde kritisiert, dass viele Angebote erst dann greifen, wenn der Schulabschluss bereits in den Sand gesetzt oder die Ausbildung abgebrochen wurde. Hier wurde eine stärkere präventive Arbeit angemahnt”, bilanziert Irene Alt.

Die Erkenntnisse fließen in die weitere Arbeit ein: In einem zweiten Schritt wird im Frühjahr 2006 eine Ideenwerkstatt stattfinden. Hier sollen neue Ideen gefunden, Lücken im bestehenden Angebot geschlossen und neue Wege gefunden werden, die vorhandenen Programme besser miteinander zu vernetzen, auch um die vorhandenen finanziellen Ressourcen effektiver nutzen zu können. “Besonders wichtig ist es, im nächsten Schritt das Thema `Jugend in Arbeit` mit neuen und innovativen Konzepten voranzubringen,” formuliert Alt die Zielsetzung der weiteren Arbeit.

Ansprechpartner:

Pressestelle

Tel.: 0 61 32 / 787-10 12

E-Mail an die Pressestelle