Ausbildung für Tagespflegepersonen

Angebot der Kreisvolkshochschule verzeichnet starke Nachfrage

Die Betreuung von Kindern durch eine Tagespflegeperson ist nicht nur eine Alternative zur Kindertageseinrichtung, sondern kann auch Lösung für Eltern sein, wenn die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte nicht mit den Arbeitszeiten übereinstimmen oder das Kind nach der Schule betreut werden soll. Ab dem Jahr 2010 kann das Jugendamt nur noch Tagespflegepersonen vermitteln, die erfolgreich an einer entsprechenden qualifizierenden Ausbildung teilgenommen haben. Vor diesem Hintergrund hat das Kreisjugendamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen (KVHS) eine Weiterbildungsinitiative gestartet, um den im Tagesbetreuungsausbaugesetz geforderten Vorgaben für die Betreuung auch  gerecht zu werden. Derzeit werden in der KVHS im Rahmen von zwei Projekten in Ingelheim und Nieder-Olm insgesamt 30 so genannte Tagesmütter ausgebildet.

Die Projektförderung erfolgt durch das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend Rheinland-Pfalz mit Mitteln aus dem Programm “Bildung von Anfang an”. Neben rechtlichen Aspekten spielen pädagogische Fragestellungen bei der Ausbildung die zentrale Rolle. Hierbei steht die Förderung des Kindes im Vordergrund. Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind: Erziehung und Bildung in der Tagespflege, besondere Herausforderungen wie Konfliktbewältigung, die Kommunikation und die Kooperation zwischen Tagespflegeperson und Eltern und nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen der Betreuer in den Familien.

Für die Kreisverwaltung erteilt Mitarbeiterin Dorothee Mitra-Görg, Telefon 0 61 32 / 787 – 33 07, Auskunft zur Kindertagesbetreuung. Informationen zu den Weiterbildungsprojekten gibt es bei der KVHS unter Telefon 0 61 32 / 787 – 71 02.

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Tel.: 0 61 32 / 787-10 12

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