Neues von der Gleichstellungsstelle

Anja Lenhart lebt Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die neue Mitarbeiterin Anja Lenhart

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern ist ein zentrales Anliegen bei der Arbeit in der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Dabei wird das inzwischen weit oben auf der politischen Tagesordnung angesiedelte Thema hier nicht nur eingefordert, sondern auch in der Praxis vorbildlich umgesetzt. Seit einem Jahr ist das Team der Gleichstellungsbeauftragten Karin Diehl im Rahmen eines “Job-Sharing-Modells” mit Anja Lenhart als zusätzliche Mitarbeiterin besetzt. Die Sozialarbeiterin und Mutter von zwei Buben begann nach ihrer Elternzeit zunächst mit fünf Arbeitsstunden wöchentlich. Im Oktober 2005 wurde ihre Stelle auf 15 Wochenstunden aufgestockt, während Karin Diehl ihre Arbeitszeit im gleichen Umfang reduziert hat. Den ersten großen offiziellen Auftritt hatte Anja Lenhart mit der Vorstellung des Jahresberichtes 2005 der Gleichstellungsstelle im Rahmen der jüngsten Kreistagssitzung.


“Die Kreisverwaltung bietet mir zudem die Möglichkeit meine Arbeitszeit flexibel zu gestalten” berichtet Anja Lenhart. Dadurch sei das Familienleben sehr gut planbar. Bei den Aufgabenbereichen in der Gleichstellungsstelle profitiert Anja Lenhart von ihrer Berufserfahrung, die sie vor ihrer Elternzeit als Mitarbeiterin beim Jugendamt der Kreisverwaltung im Bereich Erziehungshilfe/Soziale Dienste gemacht hat. “Die neue Aufgabe ist durch die vielen Kontakte zu Institutionen und Vereinen sehr interessant”, erzählt die Sozialpädagogin mit einer sozialtherapeutischen Zusatzausbildung. Zu ihren Schwerpunkten gehört neben der Unterstützung von Karin Diehl beispielsweise die Betreuung und Organisation der Projekte “Girls’ Day” und “Lokales Bündnis für Familien im Landkreis Mainz-Bingen”. Beim Bündnis wirkt Anja Lenhart in den beiden Projektgruppen  “Kompatible Öffnungszeiten in Kita/Schule/Betrieb” sowie “Mädchen und Technik – Naturwissenschaft und Medienkompetenz für Mädchen (und Erzieherin im Hort) fördern” mit. “Die Aufgabengebiete sind also sehr vielfältig, was die tägliche Arbeit sehr spannend macht”, erläutert Anja Lenhart abschließend.

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