nternationaler Jugendaustausch in Verona

Jugend diskutiert über “Grenzenlose Chancen für Alle”

Gruppenbild in Verona

Den Sommer nutzten insgesamt 32 Jugendliche aus Mainz-Bingen, Verona und Nysa, um sich in der italienischen Partnerprovinz zu treffen. Erstmals waren aus allen beiden Partnerregionen des Mainz-Binger Landkreises Teilnehmer dabei. Die Verständigung war kein Problem, wo das Schulenglisch aufhörte, begann das Reden mit Händen und Füßen. Auf dem Programm des trinationalen Austausches standen neben dem offiziellen Empfang durch die Provinzverwaltung und jede Menge Spiele, Sport und Kultur auch Diskussion und Meinungsaustausch zum Thema “Die Europäische Union – Grenzenlose Chancen für Alle – Leben lernen und arbeiten in anderen EU-Ländern”. Ein Besuch in den Mainz- Binger Partnergemeinden durfte natürlich nicht fehlen, schließlich lebt die Partnerschaft gerade auch von den engen und herzlichen Kontakten auf der Eben von Gemeinden und Vereinen. Bei dieser Reise stand nicht nur das erstmalige gemeinsame Treffen mit den polnischen Freunden im Vordergrund, sondern vor allem auch das Erleben der italienischen Kultur, von Land und Leuten.


Beim Nachtreffen der Teilnehmer in der Kreisverwaltung, die den Austausch für die deutschen Jugendlichen organisiert hatte, berichteten die Jugendlichen dem Partnerschaftsausschuss von ihrer Zeit  in Italien. “Das Wochenprogramm war interessant und aufregend, nach sieben wundervollen Tagen fiel uns der Abschied sehr schwer und ich freue mich schon auf das nächste Jahr,” erzählte etwa Teilnehmerin Leandra Weyl begeistert. Im kommenden Jahr treffen sich Deutsche und Italiener im polnischen Nysa. Die Vorbereitungen dazu werden im Januar gemeinsam mit den Jugendlichen starten. “Dieser Jugendaustausch dient natürlich auch der ‚Nachwuchsförderung’ und so engagiert und herzlich, wie die Jugendlichen bei der Sache waren, wird sich dieser Ansatz sicherlich bewähren”, erklärt Ricarda Kerl, Partnerschaftsbeauftragte des Landkreises.


Das Projekt wurde mit Unterstützung der europäischen Union finanziert.

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