Schulsozialarbeit
Dorothee Weiler zuständig für Rupertus-Hauptschule Bingen und Regionale Schule in Sprendlingen

(Regionale Schule Sprendlingen),
Dr. Elke Münch (Rupertus Hauptschule Bingen);
vorne: Bürgermeister Thomas Feser, Kreisbeigeordnete Irene Alt, VG-Bürgermeister Friedel Bess
Dorothee Weiler ist neue Schulsozialarbeiterin und für die Rupertus-Hauptschule in Bingen und die Regionale Schule in Sprendlingen mit je einer halben Stelle zuständig. Seit Anfang Januar steht sie den Schülerinnen und Schüler an den beiden Schulen für Gespräche, aber auch Projektarbeit zur Verfügung. In Ingelheim setzten die zuständige Kreisbeigeordnete Irene Alt und als Schulträger Sprendlingen-Gensingens VG-Bürgermeister Friedel Bess sowie der Binger Bürgermeister Thomas Feser ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag.
Zuvor waren bereits im Sommer an den Hauptschulen in Oppenheim und Ingelheim sowie an der Regionalen Schule in Gau-Algesheim Schulsozialarbeiter eingeführt worden, bis zum Ende des Jahres wird auch an den Hauptschulen in Budenheim und Heidesheim eine solche Stelle eingerichtet sein. Die Schulsozialarbeiter sind bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen angestellt, gehören hier zum Allgemeinen Sozialen Dienst. Damit sind eine enge Verzahnung und kurze Wege zum Bereich “Soziale Dienste und Jugendhilfe” beim Kreis gewährleistet und damit auch die fachliche Begleitung. Die Personalkosten werden zum größten Teil vom Land gezahlt, die Stadt Bingen und hier der Förderverein Soziale Arbeit und die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen sind an der Finanzierung als Kooperationspartner ebenfalls beteiligt, die Sachkosten werden von der Kreisverwaltung übernommen.
“Wir sind froh, dass wir dieses Angebot nun auch in Bingen und Sprendlingen verwirklichen konnten. Schule vermittelt nicht nur Bildung. Der Erziehungsauftrag einer Schule wird zunehmend bedeutsamer. Mit der Einrichtung der Schulsozialarbeiterin tragen wir gemeinsam dieser Entwicklung Rechnung,” so Irene Alt. Auch Bürgermeister Thomas Feser und Verbandsbürgermeister Friedel Bess, stellten die Bedeutung sozialpädagogischer Hilfestellungen für Jugendliche heraus.