K21

Hangsicherungsmaßnahmen angelaufen

Die Verantwortlichen an der Sicherungsstelle

Am 22. Januar waren an der K 21 größere Felsmassen abgebrochen und hatten die Benutzung der Kreisstraße von Bacharach nach Henschhausen unmöglich gemacht. Nachdem der Kreis als Baulastträger die Beseitigung der abgestürzten und lockeren Felsmassen für rund 60 000 Euro unverzüglich beauftragt hatte, der vorzeitige Baubeginn genehmigt und die Ausschreibung der Maßnahmen durchgeführt wurde, vergab der Kreis Mitte Februar bereits die Arbeiten zur Hangsicherung für etwa 40 000 Euro.


Nach der Baustelleneinrichtung am 26. Februar sind zeitgleich die erforderlichen Vorarbeiten angelaufen. Zunächst werden die Positionen der Bohrungen für die Netzverankerungen festgelegt. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten sind Bohrungen jeweils in “Handarbeit” erforderlich, da schweres Gerät auch wegen der vorbeiführenden Bahnstrecke nicht eingesetzt werden kann. Dazu müssen sich die Arbeiter durch eine Seilabsicherung schützen. Mit der Abtragung der losen Felsstücke aus dem bereits vorhandenen seitlichen Sicherungsnetz wurde begonnen. Um die Bahnstrecke gegen herabrieselnde Steine zu schützen, bleibt der angehäufte Felswall zunächst noch bestehen.  Gleichzeitig wurde ein Nottelefon eingerichtet, sollte es doch während der Arbeiten zu größeren Felsabbrüche kommen. Um die Baustelle ausreichend abzusichern, aber auch damit die Arbeiten möglichst zügig und damit auch kostensparend ausgeführt werden können, muss die K21 während der Arbeiten voll gesperrt bleiben”, erklärte der zuständige Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt vor Ort. Rund zwei bis drei Wochen werden für die  notwendigen Arbeiten veranschlagt.


Alle Beteiligten, Landesbetrieb Mobilität mit der Straßenmeisterei Bingen, das Landesamt für Geologie und Bergbau, das in die Sanierungsmaßnahmen eng eingebunden ist und die bauausführende Firma hoffen, dass  sich keine unerwarteten Abbrüche und witterungsbedingten Verzögerungen einstellen. Stadtbürgermeister Kochskämper zeigte sich über die pragmatische Vorgehensweise des Landkreises erfreut und dankte für die  schnellen Sanierungsmaßnahmen, da es sich bei der Straße um eine wichtige Verbindung zum Stadtteil Henschhausen und die Zufahrt zum Wertstoffhof für den Bereich nördlichen Teil der Verbandsgemeinde handele.

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