K 21 für Verkehr wieder freigegeben
Vorbildliche Zusammenarbeit aller Beteiligten

Nachdem die K21 zwischen Bacharach und Henschhausen nach einem Felsabsturz aus Sicherheitsgründen und für die Dauer der Sanierung gesperrt werden musste, ist sie nun seit Mittwochnachmittag für den Verkehr wieder geöffnet. Ende Januar war der Fels auf einer Länge von 25 Metern abgebrochen.
“Wir freuen uns sehr, dass die Straße jetzt endlich wieder befahrbar ist”, sagte der zuständige Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt. Rund 100 000 Euro haben die Räumung des Felsabbruchs, die Beseitigung von lockerem Gesteinsmaterial und die Sicherung mit 132 Stahlnägel, die bis zu einer Tiefe von drei bis vier Meter eingeschlagen wurden sowie 500 Quadratmeter Drahtnetz den Landkreis gekostet. Die Arbeiten fanden unter erschwerten Bedingungen und zum Teil in Handarbeit in Steillage statt, die Arbeiter mussten per Abseiltechnik gesichert werden. Zusätzliches Problem: Direkt an der Talseite der Straße führt die Bahnlinie entlang, die durch einen Erdwall vor möglicherweise nachbröckelnden Steinen geschützt werden musste, ein Streckenposten der Bahn war während der Sanierungsarbeiten ständig vor Ort.
“Dass die Straße nach wenigen Wochen wieder geöffnet werden kann ist auch der zügigen Abwicklung und der vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Kreis, Landesbetrieb Mobilität, Landesamt für Geologie und Bergbau und den beteiligten Firmen zu verdanken”, lobte Schmitt den schnellen Fortgang der Arbeiten. Überaus erfreut von der schnellen Baudurchführung zeigte sich auch Walter Hochstein, Ortsvorsteher von Henschhausen, bei der Verkehrsfreigabe.
Mit der Aufhebung der Sperrung sind nun sowohl Henschhausen, als auch der Wertstoffhof wieder ohne Umwege zu erreichen. Auch der zweite Brennpunkt, die K25 zwischen Bacharach und Medenscheid wird vom kommenden Wochenende an wieder freigegeben werden können. Auch hier war nach Felsabstürzen und Bauarbeiten an der Kanalisation eine längere Sperrung unvermeidbar.