Allgemeiner Sozialer Dienst

Ansprechpartner für Förderschulen

Der Landkreis Mainz-Bingen hat eine zusätzliche Stelle im Allgemeinen Sozialen Dienst für den Bereich der Förderschulen geschaffen. “Das Verhältnis von Jugendhilfe und Schule ist in den vergangenen Jahren zu einem Thema von wachsender gesellschafts- und bildungspolitischer Relevanz geworden”, so die zuständige Beigeordnete Irene Alt. Der Kooperation und Vernetzung von Jugendhilfe und Schule käme heute eine immer stärkere Bedeutung zu. Durch sie könnten so die unterschiedlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Arbeitsweisen gemeinsam genutzt werden Synergieeffekte hergestellt werden.

Bisher waren für jede Förderschule verschiedene Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Kreisjugendamt je nach Wohnort der jeweiligen Kinder und Jugendlichen zuständig. Der Allgemeine Soziale Dienst ist beispielsweise Ansprechpartner bei Fragen der Sorgerechts- und Besuchsregelung bei Trennung und Scheidung, bei Kindeswohlgefährdung, Fragen der Erziehung, verbunden mit der Vermittlung von unterschiedlichen familienunterstützenden Hilfen zur Erziehung oder der Familiengerichtshilfe. Künftig werden diese Aufgaben zentral von einer Fachkraft übernommen, die neue Kollegin arbeitet dabei eng mit den anderen Mitarbeitern des ASD zusammen. “Wir gehen davon aus, dass hierdurch der Kontakt und die Kooperation zwischen Schule, Eltern, Kindern und Jugendamt wesentlich vereinfacht werden kann”, so Alt.

In einem ersten Schritt soll das Konzept des Kreises gemeinsam mit den Förderschulen weiterentwickelt und präzisiert werden: Sollen beispielsweise Sprechstunden an den Schulen installiert werden, ist die Teilnahme an Elternabenden oder Lehrerkonferenzen gewünscht, sollen Fortbildungen angeboten werden? “Wir haben einen Grundschnitt, der nach den individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Notwendigkeiten der einzelnen Schulen abgeändert werden soll, damit ein passgenauer und maßgeschneiderter Anzug entsteht”, verdeutlicht Alt.

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