Bauarbeiten an den Schulen

Landkreis schafft beste Voraussetzungen

Derzeit finden zahlreiche Bauerweiterungs- und Ausbesserungsarbeiten an den Schulen im Landkreis Mainz-Bingen statt. Damit wird die “schüler- und lehrerlose” Zeit genutzt, um die Beeinträchtigungen durch Baulärm und –Schmutz während des Unterrichts möglichst gering zu halten. “Es tut sich viel an unseren Schulen und wir nehmen viel Geld in die Hand, um unseren Schülerinnen und Schülern die besten Voraussetzungen zu bieten. Wir investieren in unsere Schulen und damit in die Bildung,” erklären Landrat Claus Schick und der zuständige Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt.

An der BBS in Bingen wird derzeit der Parkplatz saniert, die notwendigen Erdarbeiten, Entwässerung, das Aufbringen der Tragschicht und die Bepflanzung kosten rund 145 000 Euro. Etwa 34 000 Euro bringt der Kreis für den Einbau einer provisorischen Mensa auf, die an der Rhein-Nahe-Schule Bingen eingerichtet und so lange in Betrieb ist, bis ein Neubau steht, wo die Jugendlichen im Zuge des Ganztagsangebotes verpflegt werden. Dabei ist die Kücheneinrichtung so konzipiert, dass sie später weiter verwendet werden kann. In der Jugendbildungsstätte in Trechtingshausen wird rund die Hälfte der Fenster ausgewechselt, die einfach verglasten durch energiesparende Modelle ersetzt, Kosten: etwa 30 000 Euro. Aufgrund der starken Belegung können die Fester nicht alle auf einmal ausgetauscht werden, das muss in Etappen geschehen. Alle diese Maßnahmen sollen noch in den Sommerferien fertig gestellt werden. Deutlich länger, nämlich bis zum nächsten Sommer, wird die grundlegende Sanierung des Altbauteils am Stefan-George-Gymnasium in Bingen dauern. Rund 2,5 Millionen Euro investiert der Landkreis als Schulträger in diese Schule, dafür erhält die Schule ein neues Dach, die denkmalgeschützte Fassade wird saniert, neue Fenster und Decken eingebaut, die Toilettenanlagen, Elektro- sowie die Heizung- und Sanitärinstallationen komplett erneuert.

Für rund 540 000 Euro erhält das Hauptgebäude des Nieder-Olmer Gymnasiums ein neues, flach geneigtes Metalldach, das das bisherige Flachdach ersetzt. Die Arbeiten beginnen im August und sollen im November abgeschlossen sein.

Ebenfalls erneuert wird das Dach auf dem Fachklassentrakt des Oppenheimer Gymnasiums, wo bis Oktober ebenfalls ein Flachdach in ein flach geneigtes Dach umgebaut wird, um zukünftig witterungsbedingte Probleme zu verhindern. Kosten hier: 340 000 Euro. Rund 1,2 Millionen Euro wendet der Kreis für die Sanierung des Sportplatzes auf, er erhält einen Kunstrasen. Gleichzeitig werden Kleinspielfelder, Weit- und Hochsprung- sowie die Kugelstoßanlage und die Laufbahn neu gemacht. Die alte Sporthalle wird für 1,24 Millionen Euro generalsaniert. Dach, Fassadendämmung, Hallenboden, Fenster, Türen, Sonnen- und Prallschutz, Sanitäranlage, Elektro- und Heizungsanlage – alles wird erneuert.  In der Gymnastikhalle wird für die Ganztagsverpflegung, die ab dem kommenden Schuljahr startet, eine provisorische Mensa eingebaut, die genutzt wird, bis ein Neubau steht. Ebenfalls gebaut wird in der Realschule Nierstein. Dort wird ein Chemieraum umgebaut und neu ausgestattet und aus einem früheren Klassensaal entsteht ein zusätzlicher Chemieraum. Kosten: fast 200 000 Euro.

In der Sporthalle am Gymnasium Ingelheim werden für etwa 325 000 Euro die Duschen saniert, ein Teil der Elektroinstallationen, der Fenster und Türen erneuert, die Hallentore ausgetauscht, ein neuer Prallschutz installiert und die Decken in den Duschen und im Foyer erneuert. Diese Maßnahme soll im September noch abgeschlossen werden. An der Realschule werden für 125 000 Euro die Außentoiletten erneuert, mit neuen Trennwänden, Sanitärobjekten, Installationen, Fließen und Decken.

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