IGS Nieder-Olm
Schullandschaft in Nieder-Olm verändert sich ab dem Schuljahr 2008/2009
Mit dem ersten Unterrichtstag des Schuljahres 2008/2009 verändert sich die Schullandschaft in Nieder-Olm. An die Stelle der bisherigen Regionalen Schule tritt die Integrierte Gesamtschule mit vier 5. Klassen. Die Aufnahme für die Kinder der ersten 5. Klassen findet direkt nach der Vergabe der Halbjahreszeugnisse für das 4. Schuljahr in der ersten Februar-Woche 2008 im Sekretariat der neuen IGS statt. Bei der Aufnahme können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind - zunächst für ein Schuljahr – am Ganztagsschulangebot mit gemeinsamem Mittagessen teilnimmt.Am pädagogischen Konzept der neuen Schule arbeitet eine vom zuständigen Ministerium eingesetzte fünfköpfige Planungsgruppe. Unterstützt wird diese Planungsgruppe durch das Institut für schulische Fortbildung in Speyer und durch die Schulaufsichtsbehörde in Neustadt.
Parallel dazu erstellt der Landkreis Mainz-Bingen als künftiger Schulträger ein an dem Konzept der neuen Schule ausgerichtetes Raumprogramm. “Wir nehmen viel Geld in die Hand, um hervorragende bauliche und schulische Voraussetzungen zu schaffen. Schüler und Lehrer können sich auf eine tolle Schule freuen”, verspricht Landrat Claus Schick. Der Kreis könne dabei auf eine sehr gute Substanz zurückgreifen: “Die VG als bisheriger Schulträger hat sich sehr um die Schule gekümmert und hinterlässt uns eine sehr gute Basis.”
An der IGS Nieder-Olm können alle Schulabschlüsse absolviert werden: die Berufsreife nach der 9. Klasse, die Mittlere Reife nach der 10. Klasse und das Abitur am Ende der 13. Jahrgangsstufe. Die unterschiedlichen Kurs-Niveaus machen es möglich, dass alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 9 ohne Wiederholung versetzt werden. Lediglich zwischen der 9. Und 10. Klasse muss über eine Versetzung entschieden werden. Für den Übergang in die Oberstufe (Mainzer Studienstufe) müssen bestimmte Leistungen erreicht werden.
Als so genannte “Schwerpunktschule” vereint die IGS Nieder-Olm alle Kinder in ihrer Vielfalt von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, im eigenen Lerntempo Lerninhalte zu bewältigen und individuelle Lernziele anzustreben. Sie leben und lernen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, die sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Demzufolge unterrichten an der Schule Lehrerinnen und Lehrer aller Lehrämter vom Förderlehrer bis zum Gymnasiallehrer. Jeweils zwei Lehrer begleiten ihre Klasse als Klassenlehrer (Tutoren) auf ihrem Weg von Klasse 5 bis 10.
Mitte November wird die pädagogische Planungsgruppe die Ergebnisse ihrer Beratungen der Öffentlichkeit und vor allem den interessierten Eltern präsentieren.