Mainz-Binger Landkreisorden für verdiente Fassenachter
Feierliche Verleihung bei Karnevalistischer Soiree im Kreistagssaal

und Wolfgang Hammermeister (RNN) mit Landrat Claus Schick
Auf Grund der sehr kurzen Kampagne hat der Landkreis Mainz-Bingen in diesem Jahr darauf verzichtet die Kreis-Fassenacht-Sitzung in Nackenheim durchzuführen. Den Landkreisorden für verdiente Mainz- Binger Fassenachter zur aktuellen Kampagne hat Landrat Claus Schick im Rahmen einer “Karnevalistischen Soiree” im Kreistagssaal der Kreisverwaltung verliehen. Mit dieser Veranstaltung hat der Landkreis Mainz-Bingen außerdem die besonderen Vereinsjubiläen von Binger Karneval Verein (BKV 175 Jahre) und Weilerer Carneval Verein (WCV 100 Jahre) gewürdigt. Die Prinzenpaare beider Vereine vervollständigten dann auch das vielfarb-bunte Bild der närrischen Gästeschar. “Die Kreissitzung fällt leider flach, drum das Treffen hier unter diesem Dach. Wo man natürlich singt und lacht - und feiert feste Fassenacht! Mit BKV und WCV, ’ne exquisite Narrenschau! Zwei mal Jubiläumsjahr – ein Grund zum Feiern – ist doch klar”, reimte Schick zur Begrüßung.
Ausgezeichnet mit dem Mainz-Binger Landkreisorden wurden Peter Eich vom BKV, Alfredo Cesaro vom WCV sowie der Geschäftsführer Rhein-Nahe Nahverkehrsverbunds gmbH (RNN), Wolfgang Hammermeister. Die Verdienste um die Brauchtumspflege der Geehrten würdigte Schick in seiner Laudatio. Der BKV-Aktive Peter Eich habe als Vortragender der politisch-literarischen Fastnacht in den vergangenen Jahren maßgeblich das hohe Ansehen des Binger Karneval Verein mitgeprägt. “Alfredo – genannt Adi – Cesaro vom WCV engagiert sich seit Jahren in besonderer Weise im WCV”, sagte Schick. Als “Leiter karnevalistisches Brauchtum” sei er für die Programmgestaltung der Sitzungen und übrigen närrischen Veranstaltungen verantwortlich. Mit seinem südländischen Temperament und Begeisterung stelle der gebürtige Italiener, den es nach Weiler verschlagen hat, eine absolute Bereicherung für den WCV dar. Mit der Auszeichnung von Wolfgang Hammermeister (RNN) stellte der Landrat insbesondere die Wichtigkeit des Förderns heraus. “Vieles an Kultur- und Volksbrauchtum wäre ohne die Mithilfe von Firmen und wirtschaftlichen Institutionen kaum mehr zu verwirklichen, eine vornehme Aufgabe in der Gemeinschaft, die allerdings auch das Verständnis zur fördernden Hilfe bei den Verantwortlichen voraussetzt”.