Landkreis Mainz-Bingen überdurchschnittlich jung

Region verzeichnet positiven Trend bei Bevölkerungszahlen

Der Landkreis ist ein überdurchschnittlich junger Kreis. Dies belegen die Durchschnittszahlen  des Statistischen Landesamtes der Bevölkerungsstruktur mit Stand Jahresende 2006. So liegen diese bei den Kindern von 0 bis zehn Jahren bei den Mainz-Bingern um jeweils 0,2 Prozent besser als im Landesdurchschnitt. Aber auch bei den über 60-jährigen liegt Mainz-Bingen mit einer  deutlich geringeren Prozentzahl weitaus günstiger als der Durchschnitt im Land. So sind es beispielsweise bei der Altersgruppe 60 bis 75 Jahre in Mainz-Bingen 15,4 Prozent und im Land 16,2 Prozent. Bei den über 75-Jährigen beträgt der Anteil von Mainz-Bingen 7,2 Prozent gegenüber 8,8 Prozent auf Landesebene: Fazit: In Mainz-Bingen leben mehr Kinder und weniger Ältere als im Landesdurchschnitt.


Hinzu kommt auch, dass in Mainz-Bingen mit 8,3 Kindern je 1 000 Einwohner mehr Kinder geboren werden als im Landesdurchschnitt mit 7,6 Kindern je 1 000 Einwohner. Mit 8,3 Sterbefällen/1 000 Einwohner gegenüber 10,3 Sterbefällen/1 000 Einwohner im Landesdurchschnitt ist auch die Sterbequote in Mainz-Bingen deutlich günstiger. Schließlich ziehen 67,1 Personen /1 000 Einwohner jährlich zu, während es im Land nur 59,9 Personen/1 000 Einwohner sind. In Mainz Bingen ziehen 64,8 Personen/1 000 Einwohner weg, was hier eine positive Wanderquote von 2,3 Personen/1 000 Einwohner gegenüber einem negativen Saldo von

3,95 Personen/1 000 Einwohner beim Landesdurchschnitt bedeutet.


„Die gute Infrastruktur, der hohe Freizeit- und Erholungswert unserer Gemeinden sowie attraktive Bildungsangebote machen den Landkreis insbesondere für Familien attraktiv“, erklärt der Landrat. Der seit vielen Jahren prognostizierte Bevölkerungsrückgang sei beim Landkreis Mainz-Bingen noch lange nicht angekommen, das Gegenteil sei der Fall. Eine ausgeglichene Bilanz bei den Geburten und Sterbefällen sowie eine positive Zuzugsquote ließen den Landkreis mit seiner Einwohnerzahl von 211 341 Einwohner Anfang 2007 auf nunmehr

212 036 weiter wachsen.

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