Regionalpark Rheinhessen in den Startlöchern
Mit einer Auftaktveranstaltung am 04.03.2008 von 9:00-13:00 Uhr im Kreishaus Ingelheim leitet die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe die Arbeiten zum Aufbau eines Regionalparks im nördlichen Rheinhessen ein. Mit dem Regionalpark wollen die Planer die Freiraumstrukturen für eine sanfte Freizeit und Naherholung zwischen Bingen, Mainz und Oppenheim verbessern und so die Lebensqualitäten dieser Städteregion erhöhen. Rückgrat des Regionalparks soll ein Netz von Regionalpark-Routen werden, das die Orte über Rad- und Wanderwege miteinander verbindet, die ökologischen und kulturlandschaftlichen Qualitäten sichert und das große Potential an naturnahen Erholungsmöglichkeiten erschließt.
Die Veranstaltung in Ingelheim bildet den Auftakt zu einem breit angelegten, beteiligungsintensiven Planungsprozess. Landrat Claus Schick wird die Auftaktveranstaltung eröffnen. Danach werden zunächst die bisherigen Arbeiten, das Leitbild des Regionalparks und erste Ideen für so genannte Impulsprojekte vorgestellt. Experten aus Frankfurt und dem Ruhrgebiet berichten von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung von Grüngürteln und Landschaftsparken. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bingen am Rhein, Birgit Collin-Langen, wird das Konzept der im April zu eröffnenden Landesgartenschau Bingen 2008 vorstellen.
Im zweiten Veranstaltungsteil werden Vertreter regionaler Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Kommunen und Land ihre Erwartungen und Wünsche an die Entwicklung des Regionalparks Rheinhessen darstellen und zusammen mit dem Auditorium Projektideen diskutieren. Abschließend werden Vertreter der Planungsgemeinschaft und der beauftragten Büros ein Fazit ziehen und den weiteren Planungsprozess erläutern.
Zu der Auftaktveranstaltung werden rund 60 Teilnehmer aus Rheinhessen und den benachbarten Regionen erwartet. Interessierte Bürger sind herzlich willkommen.
Claus Schick, Landrat des gastgebenden Landkreises Mainz-Bingen zu den Zielen des Regionalparks: “Die weichen Standortfaktoren werden für unsere im zunehmenden globalen Wettbewerb stehende Region bei Ansiedlungsentscheidungen immer wichtiger. Ich erhoffe mir, dass der Aufbau des Regionalparks Rheinhessen unsere Region als familienfreundlichen Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Kulturstandort stärkt und gegenüber den Regionalparks Rhein-Main und Rheingau ein eigenes unverwechselbares Profil erhält.”