Gemeinsame Presseerklärung des Kreises Mainz-Bingen und der Stadt Nieder-Olm
Gute Lösung in konstruktiven Gesprächen gefunden
Der Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Nieder-Olm haben sich über die zukünftige schulische Nutzung der Tennishalle in Nieder-Olm geeinigt. Die Stadt überträgt das Hallengrundstück an den Landkreis. Die Halle selbst übernimmt der Landkreis von dem derzeitigen Inhaber und baut sie als zwingend notwendige Erweiterung des Nieder-Olmer Gymnasiums um. Zustimmen müssen nun noch die Gremien des Landkreises, der Nieder-Olmer Stadtrat hat bereits grünes Licht erteilt.
„Wir haben in vielen gemeinsamen und guten Gesprächen in konstruktivem Klima eine für Kreis und Stadt sehr gute Lösung gefunden“, sind sich der Erste Kreisbeigeordnete Adam Schmitt und Stadtbürgermeister Reinhard Küchenmeister einig, die die Verhandlungen in die auch der Erste Beigeordnete der VG Nieder-Olm, Erwin Malkmus einbezogen war, maßgeblich geführt haben.
Mit in dem Paket enthalten sind auch die Parkplätze an der Halle, die dem Landkreis von der Stadt übertragen werden und die dieser außerhalb der schulischen Nutzung bei Bedarf für gemeindliche Belange bereithält. Außerdem werden Schule und die angrenzenden Sportanlagen mittels einer Linksabbiegerspur von der Südtangente (L432) in den Sörgenlocher Weg, und dem Ausbau einer Tangente zur Heinz-Kerz-Halle und in die Montessori-Straße verkehrsmäßig noch besser erschlossen und die angrenzenden Wohngebiete vom Schulverkehr spürbar entlastet.
„Das ist eine gute Nachricht für das Gymnasium und den Schulstandort Nieder-Olm. Wir können nun ohne zusätzlichen Flächenverbrauch unbedingt notwendigen zusätzlichen Schulraum schneller, effizient und günstiger als bei einem Neubau auf grüner Wiese zur Verfügung stellen“, freuen sich Landrat Claus Schick und Schmitt. Die Planung des Kreises sieht einen Umbau der Halle zu neun Unterrichtsräumen, Mensa, Schülercafe und Sportmöglichkeiten vor.
„Für uns als Stadt war es neben der Stärkung des Schulstandortes auch wichtig, für die Anwohner des Schulzentrums soweit möglich eine verkehrsmäßige Entlastung und für den städtischen Tennisverein eine kurz- und mittelfristige Lösung zu finden, die Zukunftsperspektiven eröffnet“, erklären Küchenmeister und der für Sport zuständige Beigeordnete Gerhard Lenzen. So sollen für den Tennisclub an der Heinz-Kerz-Halle die sportlichen Möglichkeiten erhalten bleiben und die Freiplätze mit einer Traglufthalle „überdacht“ werden, um witterungsunabhängig spielen zu können.