„Beste Weinnasen im Landkreis Mainz-Bingen“ gekürt
Manfred Schmehl und Reiner Böß hatten jeweils den besten Riecher
Unter dem Motto „Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen“ hat der Landkreis Mainz-Bingen in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück jetzt zum zweiten Mal einen Weinsensorik-Wettbewerb durchgeführt. Neu war in diesem Jahr die Aufteilung in die beiden Leistungsklassen „A Endverbraucher“ und „B Weinfachleute“. Da es keine regionale Anmeldebeschränkung gab, waren von den mehr als 100 Teilnehmern sogar Gäste aus Bochum, Dortmund und Frankfurt mit von der Partie. Gesponsert wurde die Veranstaltung von den Weinwerbungen Rheinhessenwein, Weinland Nahe und Mittelrhein-Wein, der Rheinhessen-Touristik GmbH sowie der Sparkasse Mainz. Für die Teilnehmer hatte der Rhein-Nahe Verkehrsverbund (RNN) einen Bustransfer von Bingen über Ingelheim und Nieder-Olm nach Oppenheim eingerichtet.

(auf dem Bild fehlt Cormac Clancy)
Mit dem Oppenheimer Manfred Schmehl (Sieger Endverbraucher) und dem Sprendlinger Rainer Böß (Sieger Weinfachleute) kommen die „Besten Weinnasen“ sogar aus dem Landkreis Mainz-Bingen. Vorjahressieger Michael Hartmann aus Langenlonsheim hat die Titelverteidigung nur knapp verpasst und teilt sich den zweiten Platz bei den Endverbrauchern mit Rüdiger Reichert aus Stadecken-Elsheim. Die Silbermedaille für die Leistungsklasse B ging an die Mainzerin Bettina Linschmann. Den dritten Rang der Leistungsklasse A. teilen sich Beate Buchheit aus Dortmund und Stefan Krick aus Bingen. Bei den Weinfachleuten gab es gleich dreimal Bronze. Auf dem Siegertreppchen standen hier Mia Kmecovà aus Mainz, Christian Pitthan aus Zotzenheim sowie Cormac Clancy aus Frankfurt am Main.
Die drei Deutschen Weinmajestäten Evelyn Schmidt (Weinkönigin), Julia Metzler und Susanne Winterling (Weinprinzessinnen) sowie die Weinköniginnen der Regionen Rheinhessen, Nahe und Mittelrhein traten mit weiteren neun regionalen Vertreterinnen des „Weinadels“ außer Konkurrenz an. „Die hohe Beteiligung aus den Kreisen des Weinadels zeigt, dass der Weinsensorik-Wettbewerb des Landkreises Mainz-Bingen ein besonderer Anlass ist“ sagte Landrat Claus Schick. „Dank der professionellen Moderation von Simone Renth-Queins ist unsere Suche nach der besten Weinnase auch für den Weinadel eine ganz besondere Gelegenheit zur Weiterbildung in Sachen Weinverkostung und Sensorik“. Das bestätigte dann auch Evelyn Schmidt, die ihren Ehrengast-Status als Deutsche Weinkönigin sehr genossen hat. Von der Idee des Landrates zu diesem Wettbewerb ist sie so angetan, dass Sie diese mit in die sächsische Heimat nehmen und dort umsetzen will.
Die zu verkostenden Weine waren eine Auswahl der drei im Landkreis vorhandenen Anbaugebiete Rheinhessen, Nahe und Mittelrhein. Otto Schätzel, Leitender Landwirtschaftsdirektor des DLR und Schirmherr Claus Schick freuten die durchweg positiven Reaktionen aller Teilnehmer. Beide sind sich darüber einig die Kooperation für die Suche nach der „Besten Weinnase im Landkreis Mainz-Bingen“ beibehalten, die dann im kommenden Jahr erneut beim DLR in Oppenheim ermittelt wird. Der Termin steht bereits fest: Samstag, 9. Mai 2009.