Jugendschöffenwahl 2008
Vertreter des Volkes gesucht
m ersten Halbjahr 2008 werden bundesweit Jugendschöffen für die Amtsperiode 2009/ 2013 gewählt. Auch im Landkreis Mainz-Bingen werden Frauen und Männer gesucht, die Interesse daran haben, bei den Amtsgerichten Mainz und Bingen oder beim Landgericht Mainz als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Jugendstrafsachen teilzunehmen.
Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Mainz-Bingen hat die Aufgabe, dazu eine Vorschlagsliste zu erstellen, der Schöffenwahlausschuss beim jeweiligen Amtsgericht wird in der zweiten Jahreshälfte aus diesen Vorschlägen die benötigten Haupt- und Hilfsschöffen wählen. Interessierte Bürger aus dem Landkreis Mainz-Bingen können sich für die Aufnahme in die Vorschlagsliste melden. Das verantwortungsvolle Amt eines Jugendschöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes auch eine körperliche Eignung.
Die Bewerber/innen müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und am 1. Januar zwischen 25 und 69 Jahre alt sein. Sie sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein und es dürfen keine Vorstrafen vorliegen. Für den Amtsgerichtsbezirk Mainz können sich Personen bewerben, die in der verbandsfreien Gemeinde Budenheim oder in den Verbandsgemeinden Bodenheim, Guntersblum, Heidesheim, Nieder-Olm sowie Nierstein-Oppenheim wohnen. Für den Amtsgerichtsbezirk Bingen können sich Personen aus den Städten Bingen und Ingelheim sowie aus den Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Rhein-Nahe oder Sprendlingen-Gensingen melden.
Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen bittet Interessenten, sich bis spätestens
19. Mai an das Kreisjugendamt, Stefan Schumacher, Telefon 0 61 32 / 787 – 31 10, E-Mail: schumacher.stefan@mainz-bingen.de oder an Barbara Krause,
Telefon 0 61 32 - 787 - 10 70, E-Mail: krause.barbara@mainz-bingen.de zu wenden. Das für die Bewerbung notwendige Formular wird zugesandt und kann hier runtergeladen werden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Deutschen Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen www.schoeffen.de.