Sprechstunden an allen Schulen
Feste Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer
An der Schnittstelle “Schule und Jugendhilfe” setzt das neue Angebot der Kreisverwaltung Mainz-Bingen an: Ab sofort finden an allen Schulen im Landkreis regelmäßig einmal wöchentlich Sprechstunden des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) statt. Alle Schüler, aber beispielsweise auch ihre Familien können dieses Angebot wahrnehmen. Für jede Schule gibt es einen festen Ansprechpartner. Die Eltern werden dieser Tage mit einem Brief, der im Unterricht ausgeteilt wird, informiert. “Bereits seit dem vergangenen Jahr finden an allen Förderschulen im Kreis solche Sprechstunden durch einen sozialpädagogischen Mitarbeiter des ASD statt. Nachdem sich dieses Angebot hervorragend bewährt hat, haben wir es nun auf alle Schulen ausgeweitet. Damit machen wir den Schülern, ihren Eltern und Lehrern ein frühzeitiges und niederschwelliges Angebot der Unterstützung und Begleitung durch das Jugendamt”, erklären Landrat Claus Schick und die zuständige Beigeordnete Irene Alt.
Sorgen und Probleme können von den Kindern und ihren Eltern direkt vor Ort, auf dem “kurzen Weg” und unkompliziert besprochen werden. Die Fachkräfte stehen in allen Fragen der Erziehung und Erziehungshilfe, Trennung, Scheidung sowie bei allen anstehenden Fragen und Problemen zum Thema Kind, Familie und Schule zur Verfügung. Dort wo die Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes vielleicht einmal nicht weiterhelfen können, vermitteln sie den richtigen Ansprechpartner und suchen die passende Hilfemöglichkeit.
Seit Sommer 2007 hat der Landkreis Mainz-Bingen sein Angebot im Bereich “Kindeswohl” massiv ausgebaut und zusätzlich zu dem bestehenden Personal noch 18,5 Stellen zusätzlich geschaffen. Die Sprechstunden des Allgemeinen Sozialen Dienstes an den Schulen sind ein Baustein dieser “Offensive Kindeswohl” in deren Rahmen beispielsweise die ständige Rufbereitschaft des ASD, Familienpatenschaften, Runde Tische und Fortbildungsveranstaltungen für Erzieherinnen, Lehrer und andere mit Kinder betrauten Berufsgruppen sowie etwa auch ein Elternbegleitbuch und der Ausbau der Krippenplätze umgesetzt wurden.