Gemeinsame betriebseigene Krippe von Kreis- und Stadtverwaltung in Ingelheim

Einrichtung startet zunächst eingruppig in der Kreisverwaltung

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen und die Stadt Ingelheim richten eine gemeinsame, betriebseigene Kinderkrippe mit 20 Plätzen ein. Die beiden Gruppen werden mit zwei weiteren öffentlichen Krippengruppen kombiniert und sollen in einem Neubau nahe den beiden Verwaltungen untergebracht werden. Die Stadt Ingelheim übernimmt die Trägerschaft der vier Gruppen, stellt also die Räumlichkeiten und das notwendige Personal. Bis es so weit ist, richtet die Kreisverwaltung eine provisorische betriebseigene Krippengruppe im Ingelheimer Verwaltungsgebäude ein. Los geht es am 5. Januar 2009, dann können hier bis zu zehn Kinder von Mitarbeitern der Kreis- und Stadtverwaltung betreut werden.

„Dieses Projekt ist landesweit einmalig. Eine Umfrage unter unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat ergeben, dass ein sehr großes Interesse für eine solche Einrichtung besteht. Für uns bedeutet das einen weiteren Schritt hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kreis und Stadt unterstreichen damit ihren Anspruch, eine familienfreundliche Verwaltung zu sein“, sagt Landrat Claus Schick.

Und auch der Ingelheimer Bürgermeister Ralf Claus freut sich über die Kooperation: „Damit kommt die Stadt Ingelheim Familien entgegen, die in der heutigen Zeit mehr denn je ein gutes Betreuungsangebot für ihre Kinder suchen. Für berufstätige Eltern ist eine verlässliche und gute Betreuung ihrer Kinder die Voraussetzung, um Familien- und Berufsleben miteinander verbinden zu können.“

Die provisorische Gruppe wird im Erdgeschoss der Kreisverwaltung untergebracht. Im Zuge der Umbauarbeiten werden einige der vorhandenen Räume hergerichtet und kindgerecht ausgestattet als Spielraum, Wickelraum, Kinder-WC, Ruheraum, Küchen und Sozialraum für das Krippenpersonal. Dafür stellen auch die Kreistagsfraktionen für die Dauer der Übergangslösung einen Teil ihrer Räumlichkeiten zur Verfügung. Mittelfristig steht dann der Umzug das neue viergruppige Gebäude an. „Wir erleichtern mit dieser Krippe jungen Eltern die Rückkehr in den Beruf. Denn unsere Erfahrung hat gezeigt,  dass viele Mütter und Väter genau das wollen. Außerdem macht es vielen Eltern auch die Nähe zum Arbeitsplatz leichter, ihr Kind in eine gute Betreuung zu geben“, sagt die Büroleiterin und Personalchefin der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Ute Breivogel.

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