Aufwertung des Wissenschaftsstandortes
Landrat Schick begeistert über die Spende für das neue Exzellenzzentrum
Als eine „herausragende Aufwertung des Wissenschaftsstandortes“ bezeichnet Landrat Claus Schick die 100-Millionen-Euro-Spende der Boehringer Ingelheim Stiftung an die Johannes Gutenberg Universität Mainz. „Das Exzellenzzentrum für Lebenswissenschaften wird ungeheure Chancen für zusätzliche Spitzenforschung und Wissenschaft bieten und ist damit ein großer Schritt in die Zukunft. Neben der Schaffung von mindestens 100, eventuell sogar bis zu 200 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen kann das neue Forschungsinstitut dazu beitragen, dass die Universität Mainz an die internationale Spitze der Hochschulen aufschließt.“ lobt Schick die Entscheidung für den Standort.Das vor 124 Jahren gegründete Familienunternehmen, das zu den weltweit 20 größten Pharmaunternehmen gehört, erforscht und entwickelt Arzneimittel, produziert sie und vermarktet sie weltweit. Als außerordentlichen Glücksfall für die ganze Region bezeichnet Landrat Schick das Unternehmen. Denn neben den großen wirtschaftlichen Erfolgen und der herausragenden Forschung engagiert sich Boehringer Ingelheim auf ganz vielfältige Weise immer wieder zum Wohl der Gesellschaft und der Menschen in der Region. Die auf 10 Jahre angelegte Spende ist eine der größten, die jemals an eine deutsche Universität gezahlt wurden. „Ein Vorzeigunternehmen, auf das wir ungeheuer stolz sind“, zeigt sich Schick begeistert. Durch dieses bürgerschaftliche Engagement macht Boehringer Ingelheim seine tiefe Verwurzelung in der Region immer wieder deutlich.
„Die ausgezeichnete Kooperation zwischen Boehringer Ingelheim, der Universität Mainz und dem Land zur Verwirklichung dieses außergewöhnlichen Projektes zeigt auf, dass alle Beteiligten die Bedeutung eines solchen Eliteforschungszentrums und die sich daraus ergebenden Chancen erkannt haben“ kommentiert Landrat Schick die Zusammenarbeit. Gleichzeitig rechnet er damit, dass durch die beachtliche Aufwertung der Forschungsarbeit der Universität auch die Attraktivität der Region in Bezug auf die Ansiedlung neuer Unternehmen erhöht wird.