Kulturbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen:

Sarah Eschelbach macht ihr FSJ Kultur in der Kreisverwaltung

Sarah Eschelbach bei einer Ausstellungseröffnung
(von links nach rechts:) FSJ-Kultur-Freiwillige Sarah Eschelbach,
Landrat Claus Schick mit dem Künstler Gerhard Hust
bei der jüngsten Ausstellungseröffnung


Sie ist 21 Jahre alt, wohnt in Heidesheim und hat seit einem Jahr ihr Abitur in der Tasche. Die Rede ist von Sarah Eschelbach, die als erste Freiwillige ein FSJ Kultur bei der Kreisverwaltung in Ingelheim absolviert. Seit September 2008 ist sie im Kulturbüro der Behörde tätig. Vom FSJ Kultur hatte die Abiturientin eher zufällig erfahren. „Glücklicherweise“, wie sie heute sagt. Denn die Arbeit im Kulturbüro macht ihr großen Spaß. Sarah hilft mit, die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen der Kreisverwaltung zu organisieren. Verleihung von Ehrenbriefen, Organisation der Kulturpreise und von Ausstellungen, Präsentation des Heimatjahrbuches oder die mit dem Weinsensorik-Wettbewerb verbundenen Tätigkeiten sind nur einige Dinge, die sie hier macht. „Dadurch erfährt Sarah im Bereich der Kulturarbeit in Mainz-Bingen jede Menge Neues und lernt darüber hinaus den Arbeitsalltag kennen“, weiß Landrat Claus Schick.

Schließlich war die Möglichkeit der beruflichen Orientierung einer der Gründe von Sarah sich für diese Form des freiwilligen Einsatzes zu entscheiden. „Das FSJ-Kultur hilft mir bei dieser wichtigen aber auch nicht einfachen Entscheidung. Klasse ist, dass mich insbesondere meine Kolleginnen und Kollegen dabei unterstützen“, freut sich Sarah. Auch Landrat Claus Schick ist sich sicher, dass der einjährige Abstecher ins Berufsleben Sarah helfen wird, die richtige Wahl zu treffen. „Deshalb wollen wir auch ab September dieses Jahres wieder das FSJ-Kultur anbieten“.

Doch auch die Arbeit im Kulturbüro profitiert von der ersten Freiwilligen im FSJ-Kultur bei der Kreisverwaltung. „Wir haben gehofft, dass sie uns ein wenig unterstützen kann und dass wir einem jungen Menschen in Sachen berufliche Zukunft weiterhelfen können“, berichtet die Kulturbeauftragte Ute Krebber, zuständig für die fachliche Begleitung. Bereits nach wenigen Wochen sei Sarah voll in die Arbeit mit eingebunden gewesen und habe tatkräftig mithelfen können. Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere im FSJ-Kultur war aus Sarahs Sicht die Fastnachtszeit. „Da ich selbst ein echter Fastnachter bin und auch aktiv mit einer Tanzgruppe auftrete, hat es mir besonders viel Spaß gemacht aktiv bei der Planung der Kreis-Fassenacht-Sitzung dabei zu sein. Das war sehr aufregend und total mein Ding.“

Außerdem übertrage man ihr im Rahmen ihrer Arbeit Verantwortung und schenke ihr Vertrauen. „Dadurch fühle ich mich dazugehörig, weshalb es einfach ein tolles Gefühl ist hier von den Kolleginnen und Kollegen ernst genommen zu werden. Dabei kam ich ja direkt von der Schule und hatte noch keine großarteigen Erfahrungen in der Arbeitswelt vorzuweisen“. Alles in allem ist das Freiwillige Soziale Jahr Kultur für Sarah eine Erfahrung, die sie nicht mehr missen möchte.

Das hört Margret Staal vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz natürlich gerne. Sie ist dort Koordinatorin für das FSJ-Kultur und hat Sarah nun in Ihrer Einsatzstelle besucht. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Freiwilligen so positiv wie hier in die Abläufe der Einsatzstellen integriert sind“, sagt Staal. „Die jungen Menschen wollen anpacken, Dinge eigenständig erledigen und sich den Anforderungen stellen“. Natürlich sei dies auch immer von der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen abhängig. „In diesem Jahr haben wir in dieser Hinsicht großes Glück mit unseren Schützlingen“. Insgesamt betreut das Kulturbüro Rheinland-Pfalz derzeit 48 Freiwillige. „Alles eifrige und engagierte junge Leute, was uns dann auch die Arbeit entsprechend erleichtert“, erklärt Staal abschließend.

Wer sich für das FSJ Kultur bei der Kreisverwaltung Mainz-bingen interessiert, erhält weitere Informationen bei Ausbildungsleiter Klaus Stulz, Telefon 0 61 32 / 787 - 11 07.

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