Diamantene Hochzeit in Nierstein

Eleonore und Philip Leineweber feiern besonderes Jubiläum

Das Jubelpaar im Kreis der Gratulanten und Familie

In Nierstein gratulierte Landrat Claus Schick, der auch die herzlichen Glückwünsche des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck überbrache, Eleonore und Philipp Leineweber zur Diamantenen Hochzeit. Zu den Gratulanten zählten außerdem der Dritte Beigeordnete der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Anton Martensen und Ortsbürgermeister Thomas Günther.

Kennen gelernt hatte sich das Jubelpaar an Neujahr bei einer Cousine von Philipp Leineweber in Nierstein. Dort, bei Opel Hartmann, arbeitete der ursprünglich aus Oppenheim stammende Leineweber als Kfz-Mechaniker, bis er 1942 in den Krieg ziehen musste. Er wurde in Polen und später Russland eingesetzt, fuhr dort den Tiger-Panzer. 1945 geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, wurde aber nach Polen überstellt. Zwar gelang ihm dort die Flucht, er kam allerdings nur bis Tschechien, wo er erneut in Gefangenschaft geriet. Diese dauerte bis Dezember 1948. Nach seiner Entlassung kehrte er zurück an den Rhein zu Opel Hartmann, machte sich dann 1959 selbstständig und begründete das Autohaus Leineweber. 30 Jahre lange, bis 1989, führte er das Unternehmen, das er an seinen Sohn übergab. Eleonore und Philipp Leineweber, heute 82 und 85 Jahre alt, haben zwei Söhne und eine Tochter, die ihnen wiederum sieben Enkel und sieben Urenkel geschenkt haben.

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