„WasserParcours“ zum Girls’ Day 2009
Landrat Claus Schick wirbt für Naturwissenschaften
mit IGS-Schülerinnen an der Station bei der mit Hilfe einer Balkenwage
die Auftriebskräfte des Wassers demonstriert wurden.
Das Schulfach Physik zählt oftmals insbesondere bei Mädchen nicht gerade zu den Favoriten. Beim diesjährigen bundesweiten Mädchen-Zukunftstag Girls’ Day konnten sich die Schülerinnen der 5. Klasse der IGS Gerhard Ertl Sprendlingen davon überzeugen, wie spannend es in den Naturwissenschaften eigentlich doch zugeht. Unterstützt wurden die Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei von Landrat Claus Schick. Mit einem „WasserParcours“ lernten die Schülerinnen die besonderen Eigenschaften des Wassers kennen und erforschten Kräfte, die im Wasser wirken. An neun verschiedenen Stationen experimentierten die Schülerinnen unter Anleitung von Diplom-Biologin Petra Stein.
„Mit Physik und Chemie erreicht ihr später einen chancenreichen Zweig des Arbeitsmarktes“, warb Landrat Claus Schick beim Besuch der Aktion nachdrücklich für die Naturwissenschaften. „Ich hoffe die heutige Aktion zum Girls’ Day an eurer Schule wird euch motivieren, den Naturwissenschaften künftig mit Spaß und Freude zu begegnen.“ Organisiert wurde der „WasserParcours“ von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Mainz-Bingen mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten und in Kooperation mit der Agentur für Arbeit.
Während bei den Mädels an der Sprendlinger IGS der Forschergeist geweckt wurde, konnten sich die Jungs bei ehrenamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes ein Bild von den Pflegeberufen machen. Angebote zum Girls’ Day gab es auch in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Dort informierten sich 12 Schülerinnen über die Ausbildungsmöglichkeiten sowie „typische Männerberufe“ in einer Verwaltung.