Schulentwicklungsplan zu Förderschulen
Oppenheim und Ludwigshöhe vereinen
Die Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung – Außenstelle Ludwigshöhe (G-Schule) und die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, Landskronschule Oppenheim (L-Schule) sollen gemeinsam in den Neubau der Landskronschule in Oppenheim ziehen. Dies sehen Pläne zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes – Bereich Förderschulen – vor. Landrat Claus Schick freut sich über diese Lösung sehr. „Damit wurde gerade für die Schwächsten unserer Gesellschaft eine tolle und zukunftsweisende Lösung gefunden“, erklärt Schick. „Außerdem würde so der Bestand der Landskronschule dauerhaft gesichert, und das alles in modernst ausgestatteten Räumen einer nagelneuen Schule“.Der Landkreis Mainz-Bingen muss zunächst hierzu beim Land eine Zusammenführung der G-Schule in Ludwigshöhe mit der L-Schule in Oppenheim zu einer verbundenen G- und L-Schule beantragen. Der Vorschlag dazu kommt von Claus-Werner Dapper, Schulleiter der Elisabethenschule – Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung in Sprendlingen. Der für den Bereich Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt hat bereits entsprechende Vorgespräche geführt und eine Vorlage für den Schulträgerausschuss am 30. April 2009 sowie für den Kreisausschuss am 4. Mai 2009 erstellt.
Die Räume am Neubau der Landskronschule in Oppenheim reichen aus, um diese Zusammenführung problemlos realisieren zu können. Damit würde für die Schüler der G-Schule Ludwigshöhe eine sehr gute und zukunftsfähige Lösung gefunden. Derzeit wird die G-Schule Ludwigshöhe als Außenstelle des Hauptsitzes der Elisabethenschule Sprendlingen geführt. Diese Verbindung soll aufgelöst und die derzeitige Außenstelle in eine verbundene gemeinsame Schule mit der Oppenheimer L-Schule überführt werden. Die formelle Auflösung der bisherigen Schulorganisation sowie die Einführung der neuen verbundenen G- und L-Schule könnte zum Schuljahr 2010 erfolgen. Die Räume im neuen Schulgebäude sollen bereits zu Beginn des neuen Schuljahres von der G-Schule mitgenutzt werden. Damit wäre das aktuelle Raumproblem in der Außenstelle in Ludwigshöhe sofort und dauerhaft gelöst. Hinsichtlich einer weiteren Nutzung des Schulgebäudes in Ludwigshöhe wäre zu einem späteren Zeitpunkt zu befinden.