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Landrat übergibt Zertifikate „Qualifizierung von Sprachförderkräften“

Landrat Schick mit den neuen ZertifikatsinhaberinnenAus den Händen von Landrat Claus Schick erhielten 16 Sprachförderkräfte das Zertifikat „Qualifi-zierung von Sprachförderkräften“.  Im Rahmen des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“ wird der Ausbau der Sprachfördermaßnahmen vom Land besonders ge-fördert. Um zu gewährleisten, dass die Sprachfördermaßnahmen auf professionellem Niveau durchgeführt werden, wurde mit dem Projekt „Qualifizierung von Sprachförderkräften in Rheinland-Pfalz“ ein Weiterbildungskonzept für eine kompetenz- und praxisbezogene Qualifizierungsmaß-nahme im Elementarbereich entwickelt. Das Ministerium Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kul-tur wurde bei der Zertifikatsübergabe von Karen Schönenberg vertreten.

Die Kindergartenfachberatungen und die Kreisvolkshochschulen der Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms haben dies aufgegriffen und bieten den Sprachförderkräften die Themen zur Fortbil-dung an, die der Zertifizierung zu Grunde liegen. Das Projekt wurde von Anfang an gemeinschaft-lich konzipiert und umgesetzt. Landrat Claus Schick dankte den Akteurinnen für ihr Engagement in der Sprachförderung. Sprachkompetenz sei ein zentraler Schlüssel zur Bildung, eine wichtige Voraussetzung für den schulischen und späteren beruflichen Erfolg sowie für eine aktive Beteili-gung am gesellschaftlichen Leben, betonte Schick.

Folgende Module müssen von den Sprachförderkräften absolviert werden, um das Zertifikat „Qua-lifizierung von Sprachförderkräften“ zu erhalten. Modul eins beinhaltet Leitideen, Rahmenbedin-gungen und Querschnittsaufgaben der frühkindlichen Pädagogik für die sprachliche Förderung in der Kindertagesstätte, Modul zwei die Wahrnehmung und Beschreibung kindlicher Sprachent-wicklungsprozesse I, Modul drei die Wahrnehmung und Beschreibung kindlicher Sprachentwick-lungsprozesse II, Modul vier die Beobachtung und Dokumentation von Sprache und Sprachent-wicklung, Modul fünf das methodisch-didaktisches Wissen für die Sprachförderung, Modul sechs die Konzeption und Durchführung von Sprachfördereinheiten, Modul sieben die Dokumentation, Auswertung und Weiterentwicklung von Sprachfördereinheiten. Das achte Modul beinhaltet einen Reflexions-Präsentationstag. Landrat Claus Schick dankte den Akteurinnen für ihr Engagement in der Sprachförderung.

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