Ehrennadel des Landes
Alwin Schmitt (Schwabenheim), Georg Sonneck (Ockenheim) und Günter Scholles (Bodenheim) ausgezeichnet

In Ingelheim überreichte Landrat Claus Schick im Auftrag von Ministerpräsident Kurt Beck die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an Alwin Schmitt aus Schwabenheim, Georg Sonneck aus Ockenheim und Günter Scholles aus Bodenheim.
„Sie alle haben sich in besonderem Maße für die Gemeinschaft in ihrer Gemeinde verdient gemacht. Sie haben sich in außerordentlicher Weise engagiert und mit ihren Fähigkeiten, ihrer Zeit und Kraft in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Sie ragen heraus und sind ein Vorbild für viele Menschen“, würdigte Landrat Claus Schick die Geehrten. Das sei nur deshalb möglich, weil auch die Familien hinter dem Engagement stünden und deshalb überreichte Schick den jeweiligen Gattinnen einen großen Blumenstrauß zum Dank.
Alwin Schmitt, der am Tage seiner Auszeichnung auch seinen Geburtstag feierte, ist aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Schwabenheim nicht mehr weg zu denken. Kurz nach der Gründung des Musikvereins e.V. 1962 trat er dem Verein bei und hat sich seitdem, nicht zuletzt durch seine jahrzehntelange Arbeit als Vorstandsmitglied besondere Verdienste erworben. Mit großem Weitblick und viel Einsatz lenkte er die finanziellen Geschicke des Vereins. Auch als aktiver Sänger im Männergesangverein bringt Schmitt sich mit viel Tatkraft und Einsatz ein.
Als vor rund 15 Jahren die „Aktive Rentnergruppe Ockenheim“ gegründet wurde, kristallisierte sich bald heraus, dass Georg Sonneck der Aktivposten in der Gruppe ist. Mit viel Ideen und großartigem Engagement koordiniert er die Arbeitseinsätze, stellt so unzählige Stunden im Jahr seine Arbeitskraft und auch seine Maschinen und Werkzeuge für das Gemeinwohl zur Verfügung. Gleichzeitig war Sonneck über viele Jahre, auch als stellvertretender Wehrführer in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, bis er 1991 nach 44 Jahren aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausscheiden musste.
Günter Scholles ist seit vielen Jahren Mitglied des Ländlichen Reit- und Fahrvereins und diesen als Erster Vorsitzender in den vergangenen Jahren entscheidend voran gebracht. Der Bau der beiden Reithallen ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Es ist nicht zuletzt seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass der Verein sich in dieser Form weiterentwickeln konnte und ein solch hohes Ansehen genießt. Aber auch sein Einsatz bei der Sanierung der Tennisplätze und seine ehrenamtliche Arbeit im Gemeinde- und Verbandsgemeinderat sind überaus vorbildlich.