Abfallbilanz des Landkreises Mainz-Bingen 2008

Konstante Entwicklung

Die Abfallbilanz des Jahres 2008 bestätigt den Trend der vergangenen Jahre im Landkreis Mainz-Bingen: Die Sammelmengen im Bereich Hausmüll und Restsperrmüll sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant, gleichzeitig weist die Abfallbilanz eine überdurchschnittlich hohe Verwertungsquote auf. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 31.678 Tonnen Abfälle beseitigt (2007: 32.135) und 90.435 Tonnen Wertstoffe gesammelt (Vorjahr 88.334).

Beim Hausrestmüll wurden 22.858 Tonnen eingesammelt, ein Minus von 119 Tonnen. Damit liegt die Hausrestmüllmenge 2008 mit 113,04 Kilo je Einwohner weit unter dem Landesdurchschnitt, der bei 130,7 Kilo je Einwohner liegt. Beim Restsperrmüll ergab sich eine Menge von 3.943 Tonnen (plus 232). Zurückgegangen ist die Menge beim hausmüllähnlichen Gewerbemüll, nämlich um 570 Tonnen auf 4.877.

Im Bereich der Wertstoffe war die angefallene Papiermenge (20.526 Tonnen,

plus 18) nahezu konstant, ebenso die Glasmenge (7.464 Tonnen minus 23). Die Metallsammlung ist rückläufig mit einem Minus von 132 Tonnen (insgesamt 768 Tonnen). Verantwortlich sind die Sammlungen Dritter, die durch hohe Metallpreise im vergangenen Jahr zunehmend attraktiv wurden. Rund eine Millionen Korken wurden 2008 auf den Wertstoffhöfen abgegeben und dem Epilepsi-Zentrum Kork vom AWB zur Verfügung gestellt. In dieser sozialen Einrichtung wird der Wertstoff verarbeitet und weiterverwendet.

Immer mehr Grünschnitt wird auf den Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben. „Die Bürgerinnen und Bürger nutzen dieses attraktive Angebot, wie überhaupt die Wertstoffhöfe nach wie vor hervorragend angenommen werden“, stellt Thomas Helmus, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises fest. Um 2.542 Tonnen stieg die angelieferte Menge an Grünschnitt auf insgesamt 23.855 Tonnen.

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