Mitsprache von Kindern und Jugendlichen

Erfolgreiche Beteiligungsprojekte im Landkreis Mainz-Bingen

Die Ergebnisse der repräsentativen Studie des ZDFs und die Befragung des Landesjugendrings Rheinland-Pfalz im Rahmen der Aktion „Dorftest“ berichten, dass die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen sehr schlecht ist. Beide Studien kommen unabhängig zu dem Ergebnis, dass knapp 90 Prozent der Befragten Kinder und Jugendliche keine oder kaum Beteiligungsmöglichkeiten in ihren Heimatgemeinden sehen und erleben. Dabei kommt der Landesjugendring in seiner Befragung zu dem Ergebnis, dass über 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen bereit wären an der Verbesserung der Gemeinde mitzuarbeiten.

Dem Landkreis Mainz-Bingen ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes sehr wichtig, deshalb bietet dieser den Kommunen in Kooperation mit dem Kreisjugendring Mainz-Bingen Unterstützung für die einzelnen Kommunen an. Diese kann durch Beratung oder auch finanzielle Förderungen zur Durchführung von Beteiligungsprojekten stattfinden. Viele Projekte, die das Kreisjugendamt durchführt, finden in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher PfadfinderInnen statt, der in diesem Bereich große Erfahrungen und Erfolge vorweisen kann. Im Landkreis Mainz-Bingen wurden schon in einigen Kommunen entsprechende Projekte mit Erfolg durch- und weitergeführt.

In diesem Zusammenhang ist den Mainz-Binger Akteuren die Nachhaltigkeit sehr wichtig. Die Projekte dürfen keine einmaligen Aktionen sein, sondern müssen in der Gemeinde fest installiert sein. Dies muss nicht unbedingt in regelmäßigen Aktivitäten stattfinden, sondern kann auch ein regelmäßiges Gespräch sein, woraus Veränderungen entstehen. Wichtig ist dabei, dass es sichtbar wird und die Jugendlichen sehen, ihre Anliegen werden Ernst genommen. Für weitere Informationen und Beratung über die Beteiligungsprojekte ist der Kreisjugendpfleger Stephan Pulter unter der Telefonnummer 0 61 32 / 787 - 31 24 erreichbar.

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Tel.: 0 61 32 / 787-10 12

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