Umweltbeauftragter des Landkreises zieht 100-Tages-Bilanz
Eric Alhéritière will sozio-ökologische Projekte fördern und Wildmüll reduzieren
Eric Alhéritière, der ehrenamtliche Umweltbeauftragte des Landkreises, zieht nach hundert Tagen im Amt Bilanz und gibt einen Ausblick in die Zukunft. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit will er künftig vor allem im sozio-ökologischen Bereich setzen. „Ich habe bereits das Projekt ‚Stromspar-Check’ aus meinem Etat gefördert, mit dem Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld von geschulten Stromsparhelfern gezeigt bekommen, wie sie Strom und damit Geld sparen können. Außerdem erhalten die Teilnehmer noch ein Set mit Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbaren Steckdosenleisten“, erklärt Alhéritière. Ihm ist es wichtig, dass Umweltschutz für alle Mitglieder unserer Gesellschaft zugänglich ist. „Neben dem Umweltschutz hilft das Projekt den Leuten aber auch ganz praktisch dabei, Geld zu sparen. Das ist angesichts der gestiegenen Strompreise besonders wichtig für Leute mit geringem Einkommen.“
Als weiteren Schwerpunkt seines Wirkens sieht der Umweltschutzbeauftragte, der neun Jahre lang zweiter Beigeordneter der VG Heidesheim war, das Thema Wildmüll. Zusammen mit dem 1. Kreisbeigeordneten Adam J. Schmitt traf sich Alhéritière auf Bitten von Bernd Arend aus Guntersblum, der seit zweieinhalb Jahren ehrenamtlich illegal entsorgten Müll in der Gemarkung Guntersblum sammelt, mit Vertretern der Gemeinde und Verbandsgemeinde Guntersblum, um sich über die Thematik Wildmüll auszutauschen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Alhéritière möchte außerdem in seiner noch ausstehenden Amtszeit diejenigen dazu bewegen, Ökostrom zu beziehen, die selbst keinen erzeugen können. Darüber hinaus sieht sich der Umweltschutzbeauftragte auch als wichtigen Ansprechpartner für Naturschutzverbände im Landkreis. Zu erreichen ist er sowohl unter seiner privaten E-Mail-Adresse alheritiere_eric@gmx.de als auch unter seiner dienstlichen E-Mail alheritiere.eric@mainz-bingen.de.