In Sachen Kinderbetreuung gut aufgestellt für 2013

Landkreis Mainz-Bingen und IHK Rheinhessen sind optimistisch

In Sachen Kinderbetreuung ist der Landkreis Mainz-Bingen sehr gut aufgestellt und treibt zudem den Ausbau von Betreuungsplätzen weiter voran. So hat der Landkreis infolge der Offensive Kindeswohl unterschiedliche Maßnahmen ergriffen um die Rahmenbedingungen für ein optimales Aufwachsen von Kindern noch weiter zu verbessern. Es ist ein erklärtes Ziel des Landkreises, die Betreuungssituation zu optimieren und damit zusätzlich den Vorgaben aus Landes- und Bundespolitik Rechnung zu tragen. Der Kreis will Familien die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen sowie Kindern in benachteiligten Lebenssituationen eine frühe institutionelle Förderung bieten.

Bereits mit dem Inkrafttreten des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder -Bildung von Anfang an-„ und des Tagesbetreuungsausbaugesetzes im Jahr 2005 hat der Landkreis sich den Herausforderungen der Politik gestellt und insbesondere die Verbesserung der Betreuungssituation für Kinder unter drei Jahren intensiviert. Auch bei der Forderung aus dem Kinderförderungsgesetz, bis 2013 eine Betreuungsquote von 35 Prozent für Kinder unter drei Jahren zu gewährleisten, bleiben die politisch Verantwortlichen in Mainz-Bingen gelassen. „Wir sind mit dem Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren rechtzeitig und mit hohem Tempo vorangegangen“, freut sich Kreisbeigeordnete Irene Alt. „Wir haben in den vergangenen Jahren und in den Kalenderjahren 2008 und 2009 zusätzlich vor Ort in allen Kommunen des Landkreises für den Ausbau der Kinderbetreuung geworben und mit Hilfe der örtlichen Akteure viel bewegen können. Seit 2005 wurden allein 720 neue Krippenplätze (vorher 60 Plätze) geschaffen und die Aufnahme von 2-jährigen in Kindergärten vorangebracht. Dies wollen wir auch weiterhin tun und das durch die politischen Vorgaben gesteckte Ziel schnellstmöglich erreichen.“

Die aktuelle Nachfragesituation bei den Betreuungsangeboten für unter 3-jährige gibt der Strategie des Landkreises Mainz-Bingen Recht. Denn überall wo Betreuungsangebote installiert wurden, nahmen die Eltern das Angebot auch wahr. Der Landkreis Mainz-Bingen erfüllt zudem alle gesetzlich vorgeschriebenen Quoten, das heißt ab Sommer 2009 eine  fünfzigprozentige Bedarfsdeckung für die Zweijährigen und bereits im Sommer 2010 zusätzlich die fünfunddreißigprozentige Bedarfsdeckung für die Einjährigen, die vom Bund erst für 2013 angestrebt wird. Die jetzt schon vorhandenen Kapazitäten werden kontinuierlich ausgebaut.

Auch die Vertreterin der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen, Bianca Biwer, freut sich als Wirtschaftsvertreterin über den vorbildlichen Betreuungsausbau im Landkreis Mainz-Bingen: „Den Bürgerinnen und Bürgern wird hierdurch eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht und dies bedeutet letztlich auch einen Standortvorteil für die Kommunen.“

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