Landrat Claus Schick zeichnet ÖKOPROFIT-Klubbetriebe aus
Einsteigerbetriebe stellen ihre jeweils beste Maßnahme vor

ÖKOPROFIT ist ein Umweltberatungsprogramm, an dem sich seit 2008 auch Betriebe aus dem Landkreis Mainz-Bingen beteiligen. In gemeinsamen Workshops und Einzelberatungen vor Ort bekommen die Unternehmen gezeigt, wie sie durch Umweltprojekte die Ressourcen der Natur schonen und dabei auch noch durch Kosteneinsparungen finanziell profitieren können. Anlässlich des 6. Workshops ÖKOPROFIT Mainz-Bingen stellten die ÖKOPROFIT-Einsteiger-Betriebe AMC Alfa Metalcraft Corporation Handelsgesellschaft mbH aus Bingen, das Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbH aus Ingelheim, die Alzeyer Energie- und Wasserversorgungs GmbH, der HERDT-Verlag für Bildungsmedien GmbH aus Bodenheim, die Binger Rheinberg Kellerei GmbH sowie der Bauhof der Stadt Oppenheim ihre jeweils beste Maßnahme zum Umweltschutz vor. Die präsentierten Maßnahmen reichten von der Erneuerung der Lagerbeleuchtung über die Reduzierung des Energieaufwands durch Erdgasvorwärmung bis hin zur bioenergetischen Nutzung von Weinproduktionsabfällen. Allein durch die vorgestellten besten Maßnahmen der Einsteigerbetriebe sind 162,5 t CO2 eingespart worden. Auch die jährlichen Kosteneinsparungen der Betriebe, etwa durch moderne stromsparende Beleuchtung, konnten sich sehen lassen. Den bereits zertifizierten ÖKOPROFIT-Betrieben, die weitere Umweltmaßnahmen für Ihre Betriebe erarbeitet und umgesetzt hatten, überreichte Landrat Claus Schick ihre Auszeichnungsurkunden zum Ökoprofit-Klub-Betrieb 2009/2010. Zu diesen prämierten Unternehmen zählen neben der Kreisverwaltung Mainz-Bingen noch die Ingelheimer Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, die Gewa-Druck GmbH aus Bingen, das Binger Heilig-Geist-Hospital und die NSM-Löwen Entertainment GmbH aus Bingen. „Ich hoffe, dass auch in Zukunft noch weitere Firmen sich für das Projekt begeistern und den Erfolg von ÖKOPROFIT weiter ausbauen“, sagte Landrat Claus Schick. Alle Teilnehmer von ÖKOPROFIT Mainz-Bingen sparten in der vergangenen Runde des Projekts durch ihre Maßnahmen zusammen mehr als 800 000 Euro ein.