Julia Barth aus Ingelheim sammelt seit September 2009 Berufserfahrung
FSJ im Kulturbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Seit September 2009 leistet die 20-jährige Ingelheimerin Julia Barth ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich Kultur im Kulturbüro der Kreisverwaltung Mainz-Bingen ab. Nach dem Abitur am Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim wollte sie nicht direkt studieren sondern sich erst beruflich orientieren und Praxiserfahrung sammeln. Als ihre Mutter im Jahr 2008 für ihr Engagement bei den Förderern der Kleinkunst Ingelheim e.V. mit dem Ehrenbrief des Landrats ausgezeichnet wurde, stellte Landrat Claus Schick im Rahmen dieser Veranstaltung auch das FSJ Kultur in der Kreisverwaltung vor. So wurde sie auf die Möglichkeit aufmerksam, in der Ingelheimer Verwaltung in den Kulturbereich und ins Berufsleben hineinzuschnuppern. „Ich wurde direkt ins Team aufgenommen und als gleichwertiges Mitglied behandelt. Besonders gut gefällt mir, dass ich hier selbstständig arbeiten kann und auch Verantwortung übertragen bekomme“, sagt Julia. So betreute sie im Rahmen der erfolgreichen Reihe „Rheinhessen liest“ mehrere Lesungen und wird im April ein eigenverantwortliches Projekt im Rahmen ihres FSJ organisieren, das den Titel „Klimagourmet“ trägt und in Kooperation mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr in der Kreisverwaltung stattfindet. „Die Ausstellung ‚Klimagourmet’ soll dafür sensibilisieren, dass man auch mit seinem Nahrungsmittelkonsum Einfluss auf seine persönliche CO2-Bilanz hat“, erklärt Julia. Daneben gehört zum FSJ Kultur auch Seminar-Besuche, welche in diesem Jahr unter dem Thema „Kultur und Jugendliche“ stehen.Julia engagiert sich nebenbei ehrenamtlich noch wie ihre Mutter bei den Förderern der Kleinkunst Ingelheim e.V. und ist aktives Mitglied der DLRG Ingelheim. Sie findet es toll, dass sie mit ihrer Arbeit viele Leute erreichen kann. Die Mitorganisation bei Kunst-Ausstellungen, der Kreis-Fassenacht-Sitzung, der Verleihung der Ehrenbriefe oder des Weinsensorik-Wettbewerbs „Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen“ bringt sie mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen: „Das macht die Arbeit auch so abwechslungsreich. Außerdem habe ich sehr nette Kolleginnen und Kollegen, die zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beitragen.“ Julia gefällt die Arbeit in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen sogar so gut, dass sie sich auf einen Ausbildungsplatz in der Laufbahn des gehobenen Dienst beworben hat, die ihr mittlerweile auch zugesagt worden ist. Im Juni 2010 geht es daher für sie nahtlos in der Kreisverwaltung weiter.