Ehrenamtsförderung

Landrat Schick übergibt 48 Bescheide mit einem Volumen von 686 000 Euro

Landrat Claus Schick (vorne) mit dem symbolischen Scheck. Insgesamt wurden Förderbescheide an 48 Vereine und Initiativen übergebenIn Ingelheim übergab Landrat Claus Schick die Bescheide an Vereine und Initiativen, die im Rahmen des Ehrenamtsprogramms des Kreises gefördert wurden. Insgesamt erhielten 48 Maßnahmen eine finanzielle Unterstützung, mit einer Fördersumme von über
686 000 Euro.

„Ich freue mich immer wieder, wenn ich diese Bescheide überreichen kann. Denn sie zeugen davon, dass Sie sich ehrenamtlich engagieren und Projekte verwirklichen, die wichtig sind für Ihren Verein und Ihre Initiative, für Ihre Kommune, aber ebenso auch für die Bürgerinnen und Bürger“, würdigte Landrat Claus Schick die Arbeit der Vereine und Initiativen.

2007 war das Programm zur Ehrenamtsförderung angelaufen, auf drei Jahre ausgelegt und mit zehn Millionen Euro ausgestattet worden. Um die große Zahl der Anträge noch bedienen zu können, die in der Kreisverwaltung eingegangen sind, hatte der Kreistag für 2010 zusätzlich eine Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt und die Höchstgrenze von 50 000 Euro auf 20 000 Euro gesenkt. „Wir nehmen keine neuen Anträge mehr an, wollen aber sicherstellen, dass die bereits beantragten Projekte auch unterstützt werden können“, erklärte Schick und erinnerte an die Grundvoraussetzungen für das Förderprogramm:

„Als einziger Landkreis in Rheinland-Pfalz haben wir eine so günstige Finanz- und Steuerkraft, dass wir diesen neuen Weg beschreiten konnten, um eine Ausgleichsfunktion zwischen den Kommunen wahrnehmen zu können. Finanzschwache Kommunen werden dabei stärker berücksichtigt, als finanzstarke. Gleichzeitig bringt es eine weitaus größere finanzielle Unterstützung in die Kommunen, als es eine Senkung der Kreisumlage könnte“.

Insgesamt konnten mit Hilfe des Förderprogramms bisher 538 Maßnahmen in den Gemeinden, Städten und Verbandsgemeinden im Landkreis unterstützt werden, bei einem Volumen von insgesamt 10,86 Millionen Euro. Sämtliche Entscheidungen für die Förderung waren, darauf wies Schick besonders hin, einvernehmlich beschlossen worden.

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