Abfallbilanz 2009
Trend der vergangenen Jahre bestätigt
Das Ergebnis der Abfallbilanz des Landkreises Mainz-Bingen für 2009 bestätigt den Trend der vergangenen Jahre. Die Mainz-Binger gehen bewusst und verantwortungsvoll mit ihrem Müll um. Die Restmüllmenge aus Privathaushalten liegt mit 114,8 Kilogramm je Einwohner deutlich unter dem Landesschnitt (161,5 Kilogramm je Einwohner), während die Sammelmenge bei Papier und Glas deutlich über dem Durchschnitt liegt. Insgesamt wurden 2009 im Landkreis Mainz-Bingen 92 124 Tonnen Wertstoffe und 31 055 Tonnen Restmüll eingesammelt. Das ist ein Plus von 1 689 Tonnen bei den Wertstoffen und eine minus von 623Tonnen Restmüll im Vergleich zu 2008.Die eingesammelte Menge an Restmüll aus Privathaushalten ist 2009 um 265 Tonnen im Vergleich zu 2008 gestiegen, nämlich auf 23 123 Tonnen. Demgegenüber steht der hausmüllähnliche Gewerbemüll, bei dem die Menge um 467 Tonnen auf 4 410 Tonnen deutlich zurückgegangen ist. An Papier wurden 19 783 Tonnen gesammelt, 7 380 Tonnen Glas wanderte in die Iglus und Sammelbehälter in den Kommunen und auf den Wertstoffhöfen. Während die gesammelte Papiermenge in Mainz-Bingen mit 98,2 Kilogramm je Einwohner deutlich über dem Landesschnitt von 85,4 Tonnen liegt, geht die Sammelmenge an Glas entgegen dem allgemeinen Trend nur geringfügig zurück. Dafür wurde wieder mehr Altmetall eingesammelt, 992 Tonnen bei einem plus von 224 Tonnen. Der Grund hierfür dürfte der stark gesunkene Metallpreis sein, der ein gewerbliches Einsammeln unattraktiver machte. Erneut gestiegen ist auch die Grünschnittmenge.
24 621 Tonnen (plus 766) wurden auf den Wertstoffhöfen und am Humuswerk in Essenheim abgegeben. Ebenfalls gestiegen: die Holzmenge (plus 957 Tonnen) und der Elektronikschrott (172 Tonnen) sowie die an den Wertstoffhöfen angelieferte Bauschuttmenge mit einem Plus von 257 Tonnen. Und auch bei der Kühlgerätesammlung gab es eine deutliche Steigerung: Mit 7 845 Geräten wurden 754 Stück mehr auf Abruf eingesammelt.