Landrat Schick übergibt die letzten Bescheide der Ehrenamtsförderung für 2010

11 Millionen investiert – Förderprogramm ist nun zunächst abgeschlossen

Gruppenbild mit den nachfolgend genannten Personen
Landrat Claus Schick (vorne, 5. v. rechts) übergab Förderbescheide
über knapp 390 000 Euro an die 26 Vertreterinnen und Vertreter
der geförderten Vereine


Landrat Claus Schick hat die letzten 26 Bescheide der Ehrenamtsförderung für 2010 in Ingelheim übergeben. Die 26 Vertreterinnen und Vertreter ehrenamtlicher Vereinigungen erhielten Bescheide über zusammengerechnet knapp 390 000 Euro. „Seit 2007 hat der Landkreis insgesamt 11 Millionen Euro über die Ehrenamtsförderung in die Gemeinden und Vereine im Kreis investiert. Das Förderprogramm ist nun zunächst abgeschlossen. Die Unterstützung für die vielen ehrenamtlich Tätigen Menschen im Landkreis wird jedoch auch künftig bei der Kreisverwaltung einen hohen Stellenwert haben. Denn unsere Gemeinden leben davon, dass sich die Menschen vor Ort für ihre Gemeinden einsetzen und sich engagieren“, sagte der Landrat. Die Ehrenamtsförderung war 2009 eigentlich schon ausgelaufen. Um die noch hohe Zahl an vorliegenden Anträgen bedienen zu können, hatte der Kreistag eine Million zusätzliche Fördergelder bereitgestellt. Die bei der Übergabe der letzten Bescheide geförderten Vereine kommen aus Appenheim, Bingen, Dienheim, Dolgesheim, Dorn-Dürkheim, Eimsheim, Gau-Algesheim, Guntersblum, Harxheim, Niederheimbach, Nieder-Olm, Ober-Hilbersheim, Oppenheim, Sankt Johann, Schwabenheim, Selzen, Sörgenloch, Waldalgesheim, Wolfsheim und Zornheim. Unter den Maßnahmen in diesen Orten werden zum Beispiel kirchliche Initiativen, Sportvereine oder bauliche Verbesserungen an Vereinsanlagen finanziell gefördert.

Schick betonte, dass das Förderprogramm ein neuer Weg gewesen sei, der Ausgleichsfunktion des Kreises gerecht zu werden. Durch die Staffelung der Höhe der Förderzuschüsse von 50 Prozent für finanzstarke Gemeinden, über 70 Prozent bis hin zu 90 Prozent für finanzschwache Gemeinden, hätten vor allem kleinere Orte einen erheblichen Vorteil gegenüber einer allgemeinen Senkung der Kreisumlage gehabt. In den vergangenen drei Jahren wurden Zuschüsse bis zu 50 000 Euro bewilligt. Für die verbliebenen Anträge in diesem Jahr lag die Höchstgrenze bei 20 000 Euro, so dass noch möglichst viele Maßnahmen unterstützt werden konnten. Die geförderten Projekte waren außerordentlich vielfältig. Sportvereine und Musikgruppen wurden ebenso unterstützt wie kulturelle Einrichtungen, soziale Vereinigungen, Vereine zur Stärkung der gemeindlichen Infrastruktur oder Feuerwehr- und Kindergartenfördervereine.

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