Am 24. November stellt beauftragtes Büro erste Ergebnisse vor

Pflegestrukturplanung im Landkreis Mainz-Bingen

Der Anteil der Älteren in Deutschland nimmt zu, gleichzeitig wohnen immer mehr Seniorinnen und Senioren alleine. Eigene Kinder sind berufstätig oder leben in anderen Regionen und können somit keine familiäre Unterstützung leisten. All diese Zeichen des demografischen Wandels machen auch vor dem Landkreis Mainz-Bingen nicht Halt. Aus diesem Grund hat der Kreisausschuss das Wittlicher Sozialplanungsbüro „transfer – Unternehmen für soziale Innovation“ dazu beauftragt, Daten des Statistischen Landesamtes auszuwerten, um daraus Erkenntnisse für die Pflegestrukturplanung im Kreis zu gewinnen. Das Wittlicher Unternehmen untersucht insbesondere den Bereich Pflegestatistik und Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. Daneben wird das Büro auch eigene Erhebungen bei den ambulanten Pflegediensten, den stationären Einrichtungen und der Ärzteschaft im Landkreis durchführen. Ziel dieser Umfragen ist es, die derzeitige Versorgungssituation der Seniorinnen und Senioren im Landkreis näher zu beleuchten, um den zukünftigen Bedarf an Pflegeleistungen besser abschätzen zu können. Erste Ergebnisse der Erhebungen und Auswertungen werden dann am 24. November 2010 auf der Regionalen Pflegekonferenz präsentiert. Die Mitglieder der Pflegekonferenz sollen auf Grundlage der Daten mithelfen Visionen, Ziele und Maßnahmen zu entwickeln, so dass dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger entsprochen werden kann, in ihrer Heimatgemeinde alt zu werden.

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