Illegale Müllablagerungen
Allgemeinheit zahlt
Mit drei besonders dreisten Fällen von illegaler Müllablagerung muss sich derzeit die Untere Abfallbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen beschäftigen. In beiden Fällen bittet die Kreisverwaltung um Zeugenhinweise, die zur Ermittlung der Täter führen können.Rund 80 bis 100 Altreifen wurden in Ingelheim an der L422 vom Ortsausgang in Richtung
Heidesheim fahrend entdeckt. Der Menge nach zu schließen muss ein Lkw diese Ladung auf dem Feldweg abgekippt haben. Tatzeit war vermutlich die Nacht vom 2. auf den 3. August. Die Stelle, an der die Altreifen illegal entsorgt wurden, ist von der Landesstraße aus einsehbar.
In Sprendlingen wurden rund 60 bis 80 grüne Müllsäcke mit Styropordämmstoff und Rigipsplatten an einen Feldweg unweit der alten Mülldeponie in der Nähe der Einmündung der L415 zur K15 illegal abgelagert.
Mehr als ein Dutzend Bildschirme und Fernsehgeräte haben Unbekannte in Weiler „entsorgt“, nachdem sie sie ausgeschlachtet und vor allem die Platinen ausgebaut hatten. Dies ist umso unverständlicher, da die Wertstoffhöfe im Landkreis Elektroschrott kostenlos annehmen.Alle drei Müllberge müssen nun von Spezialfirmen abtransportiert und entsorgt werden. Der Kreisverwaltung - und damit dem Steuerzahler – entstehen damit Kosten von jeweils mehreren hundert Euro.
Hinweise zu den Verursachern der illegalen Müllablagerung nehmen Klaus Brandmüller, die Untere Abfallbehörde der Kreisverwaltung, unter Telefon 0 61 32 / 787 - 51 18 oder brandmueller.klaus@mainz-bingen.de oder die Polizeidienststellen entgegen.