Jugendpflege
Wie viel Beteiligung braucht das Kindeswohl
„Wie viel Beteiligung braucht das Kindeswohl“ fragt das Kreisjugendamt in einer Veranstaltung am 8. September um 17 Uhr in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim. Eingeladen sind alle Interessierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder aus der Kommune und der Jugendpflege. Bei von der Forschungsstelle für Freiraumplanung gestalteten Veranstaltung sollen die Bedingungen und Umstände vorgestellt und diskutiert werden, in denen sich eine Wertschätzung gegenüber Kindern entwickelt, die sich auch in der Anerkennung und Umsetzung von Beteiligungsprojekten mit Kindern ausdrückt und in der so eine Atmosphäre des „Wohlfühlens in der eigenen Kommune“ geschaffen werden kann.Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen der „Woche der Kinderrechte“, die vor einigen Jahren vom Ministerium für Bildung, Soziales, Jugend und Kultur initiiert wurde. Hier werden Projekte unterstützt, die sich mit den Rechten der Kinder aus der UN Kinderrechtskonvention beschäftigen. In diesem Jahr hat das Ministerium den Schwerpunkt auf den Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention „Recht auf Vorrang des Kindeswohls“ gelegt.
Die Forschungsstelle für Freiraumplanung arbeitet seit 1979 mit vielen Kommunen, öffentlichen und freien Trägern. Sie konnte in vielen verschiedenen Projekten Erfahrungen in der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen sammeln. Die Forschungsstelle für Freiraumplanung ist interdisziplinär zusammengesetzt und demnach fakultätsübergreifend sowohl ganz praktisch als Planungsbüro tätig, wie auch in der wissenschaftlichen Fortschreibung von Konzeptionen der Bürgerbeteiligung und deren Evaluation. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema naturnah ausgerichteter Freiräume und zu Innenraumkonzeptionen.