Trainingswohnung der Elisabethenschule Sprendlingen eingeweiht

14. Januar 2011


Die Trainingswohnung der Elisabethenschule in Sprendlingen, Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung, ist eröffnet worden. In Vertretung für Landrat Claus Schick weihte der zuständige Kreisbeigeordnete Adam Schmitt zusammen mit Schulleiter Claus-Werner Dapper und Vertretern von Kreistag, Verbands- und Ortsgemeinde die Wohnung offiziell ein. In der Wohnung sollen die Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung auf die Zeit nach dem Schulleben vorbereitet werden. In der Trainingswohnung lernen sie, was es heißt einen Haushalt zu führen und wie man den Wohnungsalltag organisiert. „Wir haben hier ein Pilotprojekt geschaffen, das in unserer Region einmalig ist. Wenn wir durch die Trainingswohnung erreichen, dass die jungen Leute später selbstständig in einer Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft leben können, dann hat sich diese Investition wirklich gelohnt“, sagte Schmitt.

Der Landkreis als Schulträger hat die Wohnung mit Möbeln, Elektrogeräten, Küchenutensilien, Arbeitsmaterialien und anderen Einrichtungsgegenständen im Wert von rund 20 500 Euro ausgestattet. Auch die jährliche Miete von 9360 Euro bestreitet der Kreis. Schulleiter Dapper und die Vertreter des Schulelternbeirats bedankten sich beim Landkreis für die gute Zusammenarbeit. Alles sei unproblematisch verlaufen, der Kreis habe der Schule vertraut und freie Hand bei der Realisierung gelassen, dies sei sehr lobenswert, sagte Dapper. Die Schülerinnen und Schüler haben die Wohnung seit September 2010 selbst renoviert, tapeziert, gestrichen, die Möbel aufgebaut und sie durften auch bei der Einrichtung selbst über den Stil bestimmen. Herausgekommen ist eine moderne Wohnung zum Wohlfühlen. Die Elisabethenschule ist 2004 vom Landkreis für rund 2,8 Millionen Euro neugebaut worden. Seitdem hat der Kreis zusätzlich mehr als 150 000 Euro in die Ausstattung der Schule gesteckt. „Die Trainingswohnung stellt dabei noch mal eine ganz besondere Investition dar, auf die wir sehr stolz sind“, so Schmitt.

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